Donnerstag, 10. September 2015

Travel Diary: Brüssel

Wie ich bereits im aktuellen Latest Lieblinge Post erwähnt habe, war ich letzte Woche in Brüssel und möchte nun meine Tipps mit euch teilen. 

An Brüssel an sich ist nicht nur bemerkenswert, dass es das Hauptland Belgiens ist. Nein, es ist auch eine der drei Regionen Belgiens (die anderen zwei sind Wallonien und Flandern) und ist, da es eine zweisprachige ist, sowohl Heimat der Wallonen (der französischsprachigen Belgier) und den Flandern (der flämisch sprachigen). 
Brüssel als Stadt ist auch Sitz der Königsfamilie Belgiens, sowohl das Europäische Parlament als auch die Europäische Kommission haben dort den Sitz. Man darf also ohne Probleme sagen, dass Brüssel die Hauptstadt und die Schlagader der Europäischen Union ist. 

Wir sind am Sonntag am Abend mit dem Bus nach Brüssel aufgebrochen und waren dann am Montag um die Mittagszeit herum in Brüssel. Wir haben als Hotel das Motel One gewählt, eine größere Hotelkette die mit wunderschönen Zimmern und einem minimalistischen Design beeindruckt. Die Zimmer waren nun eher klein, jedoch kann man an der Einrichtung nichts aussetzen, sie waren sauber nur unser Ausblick war, nun ja, nicht gerade idylisch. In der Früh konnten wir die Bauarbeiter der gegenüberliegenden Baustelle begrüßen. Aber das ist schon das Einzige, dass ein bisschen komisch war ;)
Das Frühstücksbüffet ist ein Traum! Ich habe mich zweimal so satt gegessen, am zweiten Tag hatte ich sogar Probleme mit dem Atmen (glaubt man zumindest meiner besten Freundin). Dass das Buffet reichlich ist wird euch nur von Nutzen sein, wie ihr später feststellen werdet.
In unserem Hotel gab es auch eine Bar, die wirklich super war. Von ausgewählten Brandweinen bis zu leckeren Cappuccino bekam man dort alles. Das Personal war auch sehr freundlich und großer Pluspunkt, es gab W-Lan. 

Das Hotel lag sehr zentral. In der unmittelbaren Nähe war der Königspark, wo ich zweimal in der früh mit anderen Brüsselern meine Joggingrunde drehte. Es ist richtig toll, wieviele Menschen in der Früh schon laufen!
Rund um den Königspark befinden sich die Häuser der belgischen Regierung, die französische und die amerikanische Botschaft und das Königshaus an sich mit einem kleinen aber schönen Park.

Auch sonst besticht das Hotel durch seine Lage. Circa 5 Gehminuten entfernt ist die große Kathedrale, dem hl. Michael und der hl. Gundula gewidmet. Die Kathedrale ist sehr groß, das Innere hat wunderschöne Kirchenfenster. Ich persönlich finde aber den Stephansdom zum Beispiel schöner, aber das ist ja Geschmacksache.

Wenn man dann 5 weitere Minuten "nach unten" geht, dann kommt man zum Grand Place, dem Hauptplatz Brüssels. Dort findet man das Rathaus, die Bibliothek und viele andere Sehenswürdigkeiten. Man kann dort seinen (leicht überteuerten) Kaffee mit einem wunderschönen Ausblick genießen. 

Was man sich auch unbedingt ansehen sollte, wenn man schon im Inneren der Stadt ist, ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, der Manneken Pis. Ein Junge, der sein Geschäft verrichtet. Ich persönlich habe ja keine Ahnung, was an dem alle so toll finden und hab nicht mal ein Bild davon gemacht. Es gibt auch eine weibliche Version davon, Feminismus und so.

Wenn man schon im Inneren ist, kann man auch auf die Fressmeile, die Rue de Bouchers schauen. Der Name, Fressmeile, ist Programm. Ein Restaurant reiht sich an das andere. Wer einen Belgienaufenthalt ohne leckere belgische Pommes  übersteht, der hat etwas verpasst. Diese sind leicht dicker als die bei uns, jedoch mindestens genauso lecker. Jedoch muss man erwähnen, dass das Essen auf der Fressmeile noch ein bisschen teurer ist. Für ein Abendessen (ohne viel Tamtam) zahlt man schnell einmal 20€ während man in Wien zum Beispiel eines locker um die Hälfte bekommt. 

Was man nach einem Abend oder Mittagessen tun sollte? Wir sind in Belgien, also ab auf eine belgische Waffel. Diese gibt es fast an jeder Straßenecke und meist kostet die Waffel an sich 1€, will man aber einen Belag kommt man schnell auf 5€. Ich selber mache mir ja zu Hause total gerne Waffeln, aber die belgischen schmecken einfach viel, viel genialer. Unbedingt ausprobieren. Mein Liebling war eine mit einem Belag aus Spekulatiuscreme und weißer Schokolade!
Wenn man in Brüssel ist, muss man sich auch UNBEDINGT das Delirium anschauen. Man kann sich in dieser Bar ins Delirium trinken, muss man nicht. Kann man aber. Das Delirium ist nämlich die Bar mit den meisten verschiedenen Biersorten. Österreichsiches, deutsches, slowenisches, belgisches. Es gibt aus beinahe jedem Land mit einer etwas größeren Biebrauerei ein Bier, die meisten natürlich aus Belgien. Und Belgien ist für Biertrinker ein richtiges Paradies. Ob nun ein Lef Blonde, ein Kvak oder ein Bier mit Himbeergeschmack, es gibt für fast jeden Geschmack was. Da ich an sich alkoholische Getränke nicht so oft und gerne trinke habe ich mich eher an die Mischbiere gehalten. Man bekommt Mangobier, Apfelbier, Bananenbier und auch Kokosbier. Das letzte habe ich zwar nicht gekostet, aber es wird in Koksschalen serviert. Sehr genial, wenn ihr mich fragt.

Ich finde Brüssel als Stadt toll und auch die Mehrsprachigkeit gefällt mir persönlich super. Mit was ich mich persönlich aber nicht anfreunde konnte sind die hohen Essenpreise. Für ein Essen zahlt man fast immer mindestens 20€, und wir haben fast nie irgendetwas konsumiert, was jetzt in Wien oder anderen Städten viel teurer gewesen wäre. Ich habe fast nur für Essen Geld ausgegeben, aber nun gut, man ist im Urlaub und kann das dann auch verkraften. Auch das Bier ist viel teurer. Ich habe selber nur dreimal Bier gezahlt (meist wurde ich von meinen Mitreisenden eingeladen oder habe eben probiert!), jedoch die drei Male musste ich schon tief schlucken. Ich glaube, durchschnittlich kann man sagen, dass ein kleines Bier so um die 5€ kosten. Zum Vergleich, in Wien bekommt man 0,5l für 3,50€. Aber man muss ja kein Bier trinken ;)

Kommentare:

  1. The fist photo looks yummy :D I could eat everything on it
    xx
    SASHA

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  2. Jetzt möchte ich nach Belgien - sofort und 'ne Waffel essen :D

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  3. Ein schöner Bericht. Von einem Arbeitskollegen, der dort (noch) lebt, weiß ich, dass auch die Kosmetik dort viel teurer ist. Die haben immer im Rahmen Ihrer Deutschland-Besuche einen Vorrat mitgenommen, weil dort z.B. ein Deo einfach doppelt so teuer ist wie hier. Das ist sicher eine Umstellung.

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  4. Kaakšne sladice :o Da se zrediš ko jih samo gledaš haha :D To pa je moral bit čudovit izlet. Prekrasna si na zadnji fotki...

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  5. Leider leider (wie ich jetzt festgestellt habe) war ich noch nie in dieser wunderschönen Stadt. Allein wegen dieser lecker aussehenden Waffeln scheint es sich ja mehr als zu lohnen!!
    ♡ Kristina
    TheKontemporary

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