Dienstag, 27. Dezember 2016

I'm moving #1

Im Feber ist es dann so weit, ich bekomme meine erste eigene Wohnung. Ich freue mich auch schon richtig drauf, obwohl ich so richtig ja eh nicht aus meinem Heim ausziehe. Das liegt einerseits daran, dass die Wohnung in Wien, das Haus meiner Eltern aber in Kärnten ist und zweitens daran, dass ich nie vorhabe oder vorhatte, länger als es meine Ausbildung erfordert, in Wien zu bleiben. Kärnten war, ist und bleibt meine Heimat (ach, wie poetisch das klingt!).
Da meine Ausbildung aber noch ein paar Monate, die Jahre werden, dauert, habe ich mir eben eine eigene Wohnung genommen. Inklusive zehntausender Wünsche.

Was das lustige an dem einfach ist: Vor drei Jahren war es für mich ein Graus einzurichten. Heute platzt meine Pinterest Wand förmlich vor Interior Ideen, seit Monaten spare ich brav für meine Wohnung (naja, eigentlich für eine neue Tasche, aber dann zweckentfremde ich das Geld halt ;) ) und ich freue mich einfach schon so richtig, wenn ich die dann einrichten kann. Zum Glück meines Geldbeutels ist die Wohnung eher klein, denn sonst müsste ich wohl mit meinen Wohnwünschen einen Kredit aufnehmen ;) 

Was ich bisher auch auf Pinterest immer öfter entdeckt habe sind Tapeten. Meine Eltern hatten solche und damals fand ich sie grauenhaft. Aber fair enough, diese waren auch in diesem typischen 70er Jahre Stil und als ich dann mal so etwas wie Geschmack entwickelt hatte, hatten die ihre besten Zeiten auch schon hinter sich. Ich habe bei Style your castle sehr liebe entdeckt, vor allem die Tapete "Brokatmuster" gefällt mir gut. Ich würde aber nicht alle Wände damit einkleiden (das wäre einen Tick too much), sondern nur ein. Ich kann mir vorstellen, dass das auf der Wand mit der Couch sehr cool aussieht. Da muss ich aber noch näher drüber schauen. Da meine Wohnung Neubau ist, bin ich die erste Mieterin und bei der Besichtigung war die Wohnung eher suboptimal existent sprich es war noch viel in Bau, man konnte die Wände erahnen. Das wird dann wohl ein Projekt für den Sommer ;) 


Ich habe eine bestimmte Couch schon sehr ins Auge gefasst. Da ich mir zu 100% sicher bin, dass meine Wohnung dann als Schlafstelle von einigen Freunden missbraucht wird, nicht nur denen aus Kärnten (sehr tolle Nähe zur Ottakringer Brauerei!), werde ich in weißer Voraussicht eine Schlafcouch kaufen. Und eigentlich wollte ich ja eine graue haben, aber mir hat es die weiße von Mömax fürchterlich angetan. Ich hoffe, der Preis bleibt bis dahin noch der gleiche!
Dazu kommt, dass ich mich dazu noch in den hellblau-weißen Stuhl von Mömax verliebt habe. Der geistert mir seit Monaten im Kopf herum und ich habe ihn schon als perfekten Lesestuhl, als Kleider-Auffang-Stuhl und als Gäste-Stuhl befunden. Dass er genauso viel kostet wie die Couch nehme ich hin. Ich glaube, ich überlege mir das mit dem Kredit noch mal...
Die Eierschalenstühle stehen auch schon fest, dass sie gekauft werden. Ich finde die richtig toll und zeitlos. Zumindest hoffe ich, dass sie zeitlos sind. Nicht, dass dann mal meine Kinder über den Blog stolpern und sich fragen, was sich deren Mutter bei der Einrichtung gedacht hat so wie ich bei den Tapeten meiner Eltern ;) 
Oke, der goldene Stuhl ist eher Traum als Realität. Denn der Preis ist recht hoch. Aber ich finde ihn einfach toll. So als einzelner wäre er doch was, oder? Vielleicht weiß ja wer von euch, wo ich ein preiswertes Dupe finde?
Couch


Bei der Erstellung dieser Collage höre ich meine Mutter aus der Küche schreien. Denn eigentlich sind Teppiche für mich der Selbstmord schlechthin. Dass ich als von einem träume ist mehr als dumm. Denn in Teppichen sammelt sich Staub und so viel staubsaugen kann ich nicht mal, dass meine Nase dann nicht unentwegt rinnt. Aber ich kann einfach nicht anders. Der weiße mit dem schwarzen Muster ist wenigstens mega teuer, so dass ich von ihm nur träume (und glaubt mir, das mache ich auch!). Den blauen mit dem weißen Einsätzen finde ich auch toll und der ist noch leistbar.... Hmmm, manchmal darf man ja dumm sein, oder?
Bei den Couchtischen bin ich mir tatsächlich noch unschlüssig. Ich finde nämlich beide richtig toll und preislich ist auch nicht so ein großer Unterschied. Beide sind übrigens auch von Mömax. Ich finden das Duo aus den weißen Couchtischen sehr süß, aber der Hocker mit den vier Beinen wäre auch praktisch. Was meint ihr?
dnevna soba


Wenigstens bei den Polstern muss ich nicht sparen! Denn die kosten im Vergleich zum Teppich N I C H T S ;) Ich mag ehrlich gesagt alle vier haben, sie sind nämlich alle von H&M Home und deshalb nicht so teuer ;) Sie sind übrigens von links nach recht ;)
Polster 1Polster 2Polster 3, Polster 4
Und ein bisserl Dekor wäre auch  nicht schlecht. Ich finde den rosé farbenen Kerzenhalter auch toll, mal schauen, ob dann für so etwas noch Geld übrig ist ;)
Für das Schlafzimmer habe ich übrigens alles schon im Kopf beisammen. Es wird so ein typisches Ikea Zimmer, weshalb ich es nicht spannend finde, es euch zu zeigen. Bei den anderen Dingen handelt es sich aber doch um Produkte, die man nicht direkt im Kopf hat ;) *

Montag, 5. Dezember 2016

Outfit: Overknees and a Blue Dress

Wisst ihr, worauf ich mich im Winter am meisten freue? Lustigerweise echt auf die Kälte, obwohl ich die eigentlich gar nicht mag. Aber ich mag die Stimmung. Man zieht sich mehr an (hallo Lagenlook!), man trinkt gemütlich eine Tasse Tee (Tee und Hektik passen nicht zusammen), man sitzt gerne mit der Familie in der warmen Küche und plaudert einfach nur. Deswegen mag ich den Winter so, denn es ist für mich auch die Familienzeit schlechthin. Alle kommen zusammen und man redet einfach nur, über Gott und die Welt.

In der Winterzeit finde ich, kann man auch einen Gang zurück schalten. Oder sollte es. Ich liebe die Adventszeit und ich mag es gar nicht, wenn ich dann Stress habe. Ich finde, man soll diese Zeit genießen. Denn man weiß nie, ob und wie lange man noch eine gemeinsame Zeit hat. Also sollte man im Moment leben ;)

Auch wenn nicht alles so toll läuft, wie man es sich erhofft hat. Manchmal stellt man sich etwas super toll vor, in der Realität ist es aber leider Meilen davon entfernt. Manchmal muss man das Positive sehen. Auch wenn man es suchen muss, mit der Lupe. Irgendwas findet man schon. Und wenn es nur die Erfahrung war. 

Das Kleid, welches ich von Orsay habe, ist übrigens eines meiner liebsten. Ich mag die Farbe Blau richtig gerne und finde auch, dass sie immer passt. Man kann damit unkomplizierte Outfits kreieren und muss sich nicht Stunden überlegen, was man denn anzieht. Auch mein Sponsionskleid, welches ich euch in diesem Post zeige, ist auch blau.  Ähnliche blaue Kleider gibt es auch bei Peter Hahn ;) 



Kleid - Orsay
Cardigan - H&M
Overknees - Deichmann
Tasche - Louis Vuitton



Sonntag, 27. November 2016

Non sed scholae, sed vitae discimus!

Vor zwei Wochen hatte ich meine Sponsion und damit habe ich mein Diplomstudium offiziell abgeschlossen. Nachdem ich gewusst hatte, ich war fertig, habe ich auf den Bescheid gewartet. Als ich diesen hatte, da wartete ich auf die Sponsion. Und jetzt bin ich ganz fertig und es fühlt sich komisch an. Ich habe immer gedacht, wenn ich mal fertig bin mit dem Studium, dann werde ich das merken. Also so vom Fühlen her. Aber es war dem halt nicht so. Ich fühle mich noch immer wie das 18jährige Mädchen, dass nach Wien kam und vor der Uni Wien stand und seine Mutter anrief, wo denn nun die Uni Wien ist. 

Natürlich, man hat ein bisschen mehr Wissen (hoffentlich!). Aber man weiß noch immer nicht alles. Man bildet sich weiter fort. Ob man nun das Gerichtsjahr macht und eine typisch-juristische Karriere als Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt oder Notar anstrebt, einen Job als juristischer Mitarbeiter in einem Unternehmen anstrebt oder weiter der Universität erhalten bleibt so wie ich, man wird sich auch weiterhin fortbilden müssen. Man muss weiter Wissen sammeln, sowohl in dem Gebiet, welches einem am meisten gefällt, als auch in anderen Gebieten. Ich muss mich noch immer, für meinen Geschmack zu viel, mit Völkerrecht, Europarecht und Zivilrecht befassen und mich da fortbilden. 
Aber nicht nur in dem Bereich. Ich versuche noch immer sehr viel mitzunehmen. Lese noch immer mit Begeisterung Sachbücher (zur Zeit eines über den Prozess von Eichmann in Jerusalem von Hannah Arendt), schaue gerne Dokumentation oder gehe auch auf nicht-juristische Vorträge.

Diesen Grundstein, dass für mich Bildung so wichtig ist, haben meine Eltern gelegt. Mein Vater war Lateinprofessor und ich wusste schon als kleines Kind, was das alte Rom war (Dank Asterix und Obelix), was der 2. Weltkrieg war und dergleichen. Da ich mehr oder weniger als Einzelkind aufwuchs, hatte ich viel Zeit mit dem Fernseher. Und damals erfüllte der ORF noch seinen Bildungsauftrag (wer übrigens was gegen GIS-Gebühren hat, hier entlang). Ich lernte, da meine Muttersprache ja Slowenisch ist, durch den Fernseher nicht nur Deutsch, sondern auch, dass die Umwelt wichtig ist (dank "Albert die kleine Robbe"), dass der 2. Weltkrieg nicht von heute auf morgen anfing, sondern es langsam begann (dank "Die singende Familie Trapp"), dass es ungerecht ist, wenn der Staat den kleinen Bürger ausbeutet (dank "Robin Hood") oder dass es manchmal auch nötig ist, albern zu sein, denn nur Humor bringt einen durch das Leben ("Confetti Tivi). 

Da meine Muttersprache Slowenisch ist und ich ja Deutsch durch den Fernseher gelernt habe, tue ich mir beim Sprachen lernen sowieso eher leicht und finde es auch sehr, sehr wichtig, dass man mehrere Sprachen spricht. Ich kann sagen, dass es mir sehr leicht fällt, neue Sprachen zu lernen, auch wenn ich mit Ausdrücken wie Konjunktiv, Objekt, Subjekt oder allgemein Grammatik recht wenig anfangen kann (entweder ich verstehe es oder nicht!). Eine nette Art, wie man eine neue Sprache lernen oder die Kenntnisse einer bereits erlernten auffrischen kann, ist WordDive. Hierbei handelt es sich um ein Online Portal zum Sprachen lernen. In der heutigen Welt, wo wir eh gefühlt unseren halben Tag online verbringe, ist dies eine nette Möglichkeit, oder?
Was auch interessant ist, im Gegensatz zu anderen aus meiner damaligen Klasse hatte ich (obwohl circa 70% zweisprachig, also slowenische-deutsch aufgewachsen sind) nie Probleme mit dem Englisch. Es ging mir leicht von der Zunge und so plapperte ich auch bei meiner Matura einfach drauflos. Andere hatten es aber nicht so leicht. Na gut, ich hatte meine Probleme mit dem Italienischen... Wer HIlfe braucht, dem wird bei dem Abikurs (wir nennen es ja Maturakurs!) von WordDive gerne geholen :) 

Für mich bedeutet Bildung aber bei Gott nicht nur, dass man eine gute universitäre Bildung hat. Nein! Ich schätze jeden Koch, jeden Baumeister, jede Frisörin oder jeden Grafiker. Denn dies alles sind Berufe, in welchen ich eine totale Niete bin. Ich könnte nie eine Baumeisterin sein, da mich so etwas wie Betonkunde und dergleichen nicht interessiert. Auch diese Menschen sind auf hohem Niveau gebildet. Nur weil eine Frisörin nicht weiß, was Abschreibungen sind oder was eine Nacherbschaft ist, ist sie nicht ungebildet. Und nur weil meine Kenntnisse bezüglich Holzkunde so hoch sind, dass ich weiß, dass Holz von Bäumen kommt, bin ich nicht weniger gebildet. Ich finde es gut, dass Menschen auf verschiedenen Gebieten gebildet sind. Denn wenn wir alle Juristen wären, dann wären wir ja alle pleite, weil sich keiner streiten würde ;) 

Und damit wir in unserem Kopf ganz viel Platz für Wissen haben und den Platz nicht mit Terminen verschwenden, könnt ihr jetzt auf meinem Instagram-Account einen wunderschönen Paperblanks-Kalender gewinnen ;)

Montag, 7. November 2016

Latest Lieblinge - Herbst 2016

Zur Zeit herbstelt es ja total. Die letzten Tage hat es fürchterlich geregnet, es wird immer kälter und man würde sich am liebsten den ganzen Tag mit Netflix, einer warmen Tasse Tee und ein paar Keksen unter die Decke kuscheln und dem Regen beim regnen zusehen. Leider spielt sich das ja nicht immer so ;)

Aber wir sind weit entfernt, von einem goldenen Herbst wie auf diesem Bild. Man kann eben nicht immer alles haben, oder? Dabei war das Laufen so toll, man entdeckt sogar Kastanien und muss mit ihnen ein Bild machen ;) 
Es soll sogar schneien die Tage! Also muss ich doch noch schnell einen Latest Lieblinge Post Herbst 2016 machen, bevor ich dann einen zum Winter mache. Anfang November. Solls ja auch geben ;) 


Seidentops
Irgendwie wandern in letzter Zeit vermehrt Tops aus Seide oder aus einem Stoff, der aussieht wie Seide, in meinen Einkaufskorb. Ich finde, die Blusen oder Shirts sehen dann einfach viel eleganter aus. Ob zur Arbeit, Uni (wie toll, dass beides bei mir gleich ist :D ) oder am Abend zum fortgehen, ich bin gerade ein ausgesprochen großer Fan. Im Sommer siehts das ja eher semitoll aus, mit der Hitze und so, aber der Herbst ist für mich die Jahreszeit, in der die Eleganz anfängt und mit dem Winter den Höhepunkt erreich. Gut vorstellen kann ich mir solche Tops auch als Outfit für Weihnachten oder Silvester :) 
Blusen





Hautpflege
Auch wenn ich eher nicht der Typ mit trockener Gesichts bin, kaum wird es draußen kalt, kratze ich mich permanent. Meine Haut wird einfach fürchterlich trocken. Die Körperhaut sowieso, aber auch die Lippen, die Hände und auch die Gesichtshaus. Dann ist eine gute Pflege das Um und Auf. Ich schmiere dann brav, damit ich aufgeplatze Lippen und verstärkte Neurodermitis halbwegs vermeide. Was sind eure liebsten Helfer dann?
obraz





Lampen
Ich glaube, jede Frau schaut gerne hin und wieder in Wohnmagazine rein, auch ich. Ich plane gerade ein bisschen die Einrichtung meiner eigenen Wohnung und habe mit Verwunderung erkennen müssen, so interessant, wie ich ein Sofa, einen Esstisch und die passenden Stühle dazufinde, ich habe nicht einen Gedanken an Lampen verschwendet. Da müsste ich doch aus den Fehlern meiner Eltern gelernt haben, die seit 4 Jahren passende Lampen für die Küche und den Wintergarten suchen. Denkste. Ein bisschen Inspiration habe ich mir bei Lampenwelt.at geholt :) 
Lichter



Tee
Zur Zeit habe ich meine Liebe für Tee wiederentdeckt. So wie jeden Herbst. Im Sommer schlürfe ich gerne einen großen Iced Cafe Latte, aber im Winter gibts meistens Tee statt Kaffee. Ich liebe die große Teesortenauswahl bei mir auf der Arbeit, da entdecke ich immer neue Sorten. Und ich bin ein großer Teetassenfan. Allein dieses Jahr habe ich mir glaube ich bereits 5 verschiedene gekauft. Mit Statement (Ich liebe meine "Libertarian" Tasse), mit Muster, ohne Muster. Ich will sie alle. Blöderweise kann man immer nur aus einer gleichzeitig trinken. 
cups





Donnerstag, 27. Oktober 2016

Outfit: Hello Autumn, Hello Fog

Ich kann es nicht oft genug sagen, aber ich bin ein absolutes Herbst & Winterkind. Eigentlich Anfang März geboren und gerade so noch ein Winterkind, liebe ich einfach den Herbst und den Winter. Ich hab mal gelesen, die vier Jahreszeiten symbolisieren das Leben: der Frühling soll den Anfang des Lebens darstellen, die Kindheit. Der Sommer die Blüte des Lebens. Der Herbst das Alter und der Winter das Sterben. Ich kann dem nicht zustimmen.

Ich finde den Herbst toll. Liegt vielleicht daran, dass ich es ein bisschen mystisch/düster mag. Nebel, der durch eine Sonne durchbrochen wird, die bunten Blätter am Boden. Ein bisschen melancholisch bin ich schon, das gebe ich auch zu. Aber sie ist einfach so schön, die Melancholie.

Mein Outfit ist in ganz untypischen Farben für mich, - dunkel. So was gibts bei mir eher selten, ich mag hellere Farben lieber, mit ein paar Tupfern in schwarz oder so. Aber die neue Jeans von Orsay und der Schal von Orsay (beide wurden mir zur Verfügung gestellt) lachten mich einfach so an. Der Schal ist übrigens ein treuer Begleiter geworden, richtig wärmen für diese Jahreszeit.

Was an dem Outfit eher suboptimal war: Ich war an dem Tag mit meinen Nichten shoppe. Meine ältere wollte nur dunkle Sachen kaufen, was mir eher nicht so gefiel (immerhin musste ich die Rechnung zahlen). Ich wollte ihr dann klar machen, dass helle Farben d och super sind. Naja, sehr glaubwürdig, wenn die Tante nur in dunkel angezogen ist ;)
Apropos shopping, ich habe im Netz eine Seite entdeckt (ich habe letzten Sonntag den halben Nachmittag auf der Suche nach Kleidung für ein Kostüm verbracht!), welche Mode beim preiswertesten Anbieter zeigt. Na wenns das nicht genial ist? Die Seite heißt Netzshopping :)

Weitere Herbstinspiration gibts übrigens hier:

Schal - Orsay(hier)
Shirt - H&M
Cardigan - H&M
Lederjacke - Pimkie
Jeans - Orsay (hier)
Tasche - DKNY
Schuhe - Converse

Dienstag, 11. Oktober 2016

Fashion: Black Top & Ballerina Skirt

Während auf Spotify eine Herbstplaylist läuft, ich eingemümmelt in einem dicken Hoody dasitze und neben mir eine heiße Tasse Tee dampft, grübel ich so ein bisschen nach. Der Herbst ist da, mit all seinen tollen Seiten wie gefärbten Gassen, dem Nebel in der Früh, durch welchen dann die ersten Sonnenstrahlen dringen und diesem Geruch nach etwas Neuem. Ja, für mich hat der Herbst immer den Geruch von etwas Neuem. Im Herbst fing die Schule an, eine neue Klasse, neue Hefte, neue Kleidung (wir gingen damals immer im Herbst groß für den Winter einkaufen). 
Und dann kam die Uni. Neue Bücher, neuer Anfang, neue Freunde. Vor 6 Jahren habe ich mein Studium in Wien begangen und es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen, als ich mich auf der Universität Wien immatrikuliert habe. Und jetzt, nach 11 Semestern habe ich den Abschluss in der Tasche, das "Erwachsenenleben" wartet auf mich. Und es ist wieder ein neuer Anfang. Ein guter, wie ich hoffe. Neuer Job, weiterführendes Studium und natürlich ist es wieder Herbst. Wundert es wen da, wieso ich den Herbst liebe?
Das Outfit habe ich  nicht bei einem Neuanfang getragen. Ich trug es zum 75er meines Vaters. Er ist ein Herbstkind, feiert jedes Jahr genau 6 Monate nach meinem Geburtstag seinen Geburtstag und das Datum ist auch wichtig für mich. 
Es war so was wie ein weiterer Neuanfang. Es war zwei Tage, nachdem ich meinen neuen Job angetreten habe, einen, der mir sehr viel Spaß macht. 

Ich habe auch viel, sehr viel, über den Blog nachgedacht. Ich hatte lange Zeit vor, den Blog überhaupt zu beenden. Ich hatte keine Lust mehr. Wollte mich nur auf Instagram konzentrieren. Aber dann war es doch zu schwer. Beenden? So ganz? Nein, das dann doch nicht. Lieber umdisponieren. Im letzten Jahr habe ich kaum noch gepostet, was an der vielen Arbeit für die Universität lag. Aber jetzt? Jetzt habe ich wieder so etwas wie Wochenende, die Abende muss ich nicht auf der Universität verbringen (zumindest großteils nicht), und es hat mir gefehlt. Ja ich weiß, ein Blog, besonders ein Fashionblog, gilt bei vielen noch immer als etwas oberflächliches. Aber dann soll es eben oberflächlich sein. Ich habe kein Problem damit, dass nicht alles, was ich in meinem Leben tue, tiefgründig ist. Manchmal braucht man etwas, dass einem nur Spaß macht. Und das ist Mode. Mir macht Mode Spaß.

Ich möchte jedoch mehr Outfits präsentieren, die Office tauglich sind. Nicht jetzt unbedingt die super duper seriösen Outfits in Bleistiftrock und Bluse (Gott bewahre!). Aber vermehrt Outfits, mit denen man als casual-chic durchgeht, so wie etwa dieses tolle aus dem Dezember. Denn auch ich habe, mindestens zweimal die Woche, einen Dresscode, der nicht aus Jeans und Pullover besteht, sondern eben aus casual chic. Darf es ja auch manchmal sein, oder? ;)
Rock - Zara
Top - Primark
Tasche - DKNY
Sandalen - Forever 21
Brille - Ray Ban

Dienstag, 4. Oktober 2016

Outfit: Last Summer Days

Wenn man so aus dem Fenster schaut, dann ist es kaum vorstellbar, dass vor ein paar Tagen noch herrlicher Sonnenschein war. Hier in Wien regnet es nämlich und naja, es ist dann doch recht kühl. Der Herbst zieht ein. Dies bedeutet Lagenlook, Boots, Kappen, Schals, Parkas. Bis ihr solche Outfits aber seht, wollte ich euch noch das tolle Maxikleid zeigen. 

Den Sommer, bzw die zweite Hälfte, habe ich dann endlich mal genossen. Keine Uni, nichts zum lernen, so muss der Sommer aussehen. Nachdem feststand, dass meinem Abschluss nichts mehr im Weg steht, habe ich das getan, was ein braver Student im Sommer tut: nichts. Na gut, ich habe gearbeitet, aber ich kann sagen, dass ich mich seit langer Zeit ausgeruht haben. Die Last, die auf einem Studenten lastet (werde ich das Studium abschließen? Habe ich genug gelernt?), war weg. Und da ich bereits einen Job hatte, hatte ich auch keine Zukunftsängste. So einen Sommer, den wünsche ich allen einmal <3

Kleid* - Orsay
Brille - Ray Ban
Jacke - H&M
Tasche - Michael Kors
Sandalen - Zara


Freitag, 9. September 2016

Law is in the air - Mag.Iur. oder auch, der Wahnsinn hat ein Ende!

"Wo Gesetze schriftlich aufgezeichnet sind, genießte der Schwache mit dem Reichen gleiches Recht." (Euripides)

Auf Facebook, auf meinem privaten Account, waren die ersten Worte, die ich geschrieben habe, als ich meinen Magisterbescheid hatte "Es ist vollbracht". Das Diplomstudium der Rechtswissenschaften, auch einfach Jus genannt, war zu Ende. 
Nein, wir in Österreich nennen es nicht Jura. Wir lernen nicht "die Rechte" (Plural von ius, also  iura) sondern eben das Recht, die Singularform. Ist halt so ;)
Man wird auch recht komisch angeschaut, wenn man Jura sagt. Ich meine, man sagt auch nicht Aprikosen, Konfitüre oder Quark. Is so ;)
Die Sicht der Studentin vertritt übrigens die liebe Simone ;)

Ich habe mich also vor Jahren dazu entschlossen, Jus zu studieren. Eigentlich wollte ich das schon als Kind (nachdem ich erfahren habe, wieviel bzw wenig man als Frisörin verdient!). Dazwischen schwankte ich zwar zwischen Schauspiel, Journalismus, Medizin und BWL, entschied mich dann aber doch für Jus, nachdem ich, als wir in der 7. Klasse mit der Schule in Wien waren, die Strafrechtsunterlagen des Cousins einer Freundin angesehen habe (Fun Fact, Strafrecht war dann wohl mein schwierigster Gegner!). 

Mit 18 ging ich also nach Wien, nachdem ich meine Matura in der Tasche hatte. Für mich war einmal ein großer Schock, dass ich nicht die Kurse oder Vorlesungen in der wunderschönen Universität haben sollte sondern in einem (hässlichen) Glaskastengebäude. Wenn wer mal Juridicum Wien googlet, lasst euch nicht vom Äußeren täuschen, es ist NICHT schön!
Bei der ersten Vorlesung, die ich besuchte, waren wir etwa 2000 Leute in einem Hörsaal für 500. Man drückt halt beide Augen bei den feuerschutzrechtlichen Bestimmungen zu.

Es siebte sich aber aus. Schon bei der ersten Prüfung fiel ein Viertel der 2200, die damals mit mir anfingen, weg. Am Ende des 1. Abschnittes fiel das zweite Viertel weg.
In meiner ersten Übung zu Römischen Recht - Sachenrecht, meinte der Professor zu uns "Sehen Sie nach links und nach rechts. Die Person neben ihnen wird das Studium nicht abschließen". Man war natürlich entrüstet, nein schockiert, aber es stimmt dann doch! Aber das wusste man ja nicht ;)

"Ich werde anhören den Kläger sowie den Angeklagten, beide in gleicher Weise." (Richtereid der Athener)

Das Jusstudium in Wien teilt sich in drei Abschnitte. In jedem gibt es Übungen, die man absolvieren muss und Prüfungen. Man kann erst in den nächsten Abschnitt wechseln, wenn man sowohl Übungen als auch Prüfungen hat (dies ist auch für Stipendien oder die Familienbeihilfe wichtig!). 
Der erste Abschnitt besteht aus der Einführung in die Rechtswissenschaften (Privatrecht, Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie), Rechtsgeschichte (Übung und Prüfung) und der FÜM 1. Bei den FÜMs handelt es sich um fächerübergreifende Modulprüfungen, bei welchen mehrere Rechtsgebiete abgefragt werden. Bei der ersten kommen Römisches Recht (Sachen & Schuldrecht), Völkerrecht und Europarecht dran. Den 1. Abschnitt absolvierte ich noch recht schnell.

Im 2. hatte ich dann richtig, richtig große Probleme. Der 2., auch judizieller Abschnitt genannt, besteht aus den privatrechtlichen Teilen. Geprüft werden Unternehmensrecht, Arbeitsrecht, Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht (kurz ZGV) und dann die FÜM 2, welche aus Bürgerlichem und Unternehmensrecht besteht. Ich hatte wirklich große Probleme, da mir einfach das zivilrechtliche nicht liegt. Ich saß des öfteren weinend am Schreibtisch und fragte mich einfach, wieso das nur. Ich muss an dieser Stelle nicht anmerken, dass ich mich trotzdem durchgebissen habe ;)

Dafür habe ich den 3. Abschnitt echt mögen. Der Staatswissenschaftliche war einfach das, was mir liegt (und wurde am besten von mir absolviert!). Europarecht, Völkerrecht, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht und Steuerrecht (und Strafrecht als abschnittsunabhängige!). Besonders im Steuerrecht habe ich mich wohl gefühlt und dieses Fach auch als eines meiner Dissertationsfächer ausgewählt (mehr dazu wird es in Kürze geben, wenn alles abgesichert ist!). Aber auch Verfassung und Verwaltung hat mir sehr, sehr gut gefallen. Nur die FÜM 3 (bestehend aus Verfassung, Verwaltung und Verfahren) war von der Note her gesehen nicht so ideal, aber Herr Gott noch mal, ich bin auch eine Perfektionistin (an dieser Stelle muss man wissen, ich kenne sehr wenige, die so wenige Prüfugnen (2) wiederholen haben müssen wie ich. Und in Wien ist ein 4er eine Leistung!). 

Neben den Übungen und Modulprüfungen muss man einige Kompetenzen, Wahlfächer und wirtschaftliche Übungen machen. Anstatt einer Diplom- bzw Magisterarbeit gibt es in Wien zwei Seminararbeiten (wobei man auch anstatt einer einen Moot Court machen kann). Ich habe meine beiden Seminararbeiten im Fach Finanzrecht geschrieben, weil es mich eben am meisten interessiert hat.

Soviel zum Aufbau des Studiums ;)

"Jedes Ding hat zwei Seiten. Mit Rechtsanwalt drei." (Klaus Klages)

Wer schon ein bisschen Ahnung vom Jusstudium hat, der weiß, es ist alles andere als leicht. Es ist keine bloße Auswendiglernerei von Paragraphen (wenn es das bloß wäre!). Nein. Man darf das Gesetzbuch eh bei sich haben, also wieso sollten sie genau die Paragraphen abprüfen?! Es geht um die richtige Anwendung der Paragraphen auf einen realen Geschehensablauf, oder im juristischen: Die Subsumtion eines Tatbestandes auf einen Sachverhalt. Man muss die Theorie beherrschen, um dann das Wissen auf Fälle anwenden zu können. Und das dauert!

Man muss auch bereit sein, viele, viele Stunde in eine Prüfung zu investieren. Ich habe wohl immer 4 bis 5 Wochen vor einer Prüfung intensiv lernen angefangen, sprich von 0900-1800 auf der Uni sitzen, von Montag bis Sonntag. Irgendwann wurde dann aus 1800 eben 1900/2000 und meistens die letzten zwei Wochen blieb ich meist bis 2200 und lernte auch mal dann zu Hause weiter. Nein, es ist nicht leicht. Ja, man bekommt wenig schlaf. 
Aber es geht. Man sucht sich Freunde, die eben auch lernen. Ich glaube, ohne meine Lerngruppe (und wir lernten selten das selbe) hätte ich das letzte Jahr net gepackt. Aber es hilft ungeheuer, wenn man weiß, dass auch andere "hackeln" müssen.

Das Jusstudium ist auch, machen wir uns nichts vor, teuer. Die Bücher kosten immer zwischen 30€ und 50€ und pro Fach braucht man meisten drei bis fünf, dazu kommt noch ein aktueller Kodex, der meist um die 25€ kostet (wobei der für Verwaltungsrecht 60€ kostet!). Natürlich kann man die Bücherbörse nutzen, wo man gebrauchte Bücher kaufen oder verkaufen kann. Oder man borgt sich Bücher aus, wobei die sehr schnell vergriffen sind (oder nach der Prüfung erst wieder da sind so wie bei mir mit Strafrecht). 
Wo wir gerade bei den Büchern sind: Es ist eine Lüge, dass die nicht verständlich sind. Ich habe bis zum 3. Semester wirklich in den Büchern nach Sätzen gesucht, die für einen Normalen nicht verständlich sind,- und sie nicht gefunden. Die Bücher werden meistens wirklich in simplen Deutsch geschrieben. Natürlich kommen mal Wörter vor, die man als Normalsterblicher nicht kennt (culpa in contrahendo, Privatwirtschaftsverwaltung, dolus directus) ABER diese werden am Anfang des Kapitels, wo sie eben erwähnt werden, erklärt. Es ist also keine Kunst, die Bücher zu verstehen!

Was mich persönlich immer sehr gestört hat war, dass Jusstudenten in der Gesellschaft keinen guten Ruf genießen. Immer, wenn ich gefragt wurde, was ich denn studiere und antwortete, war meistens die gleiche Reaktion da - ein abschätziger Blick mit einem eher fiesen Kommentar. "Ihr nehmt ja die Leute nur aus!" "Rechtsverdreher!" etc.  Ich habe mal gelesen, jeder hasst Juristen, aber jedes Elternteil will auch, dass die Kinder Juristen werden. 
Und am schlimmsten sind Leute mit Halbwissen, die andere Juristen niedermachen, weil sie zB Rechtsanwalt sind ("Jeder Jurist will ja Richter werden!" ääääh, nein?!) oder weil sie sich einen Rechtsanwalt nehmen bei einem Gerichtsverfahren. Wissts ihr was? Wenn ich ehrlich bin, ich habe keine Ahnung über Sachenrecht. Und wenn ich mal ein Problem habe mit Sachenrecht, dann nehme ich mir auch einen Anwalt (bzw muss ich sogar, wenn ich vor einem bestimmten Gericht bin, siehe Anwaltszwang!). Aber wisst ihr auch was? Dafür kenne ich mich gut im Steuerrecht aus, auch bei Verfassungsrecht und Verwaltungsrecht zähle ich eher zu denen, die einen Durchblick haben. Ich muss mich nicht überall auskennen, kann ich auch nicht. Denn es gibt so viele Rechtsgebiete, ich habe mich dort auszukennen, wo ich mich spezialisieren will! ;)

Jus ist ein schwieriges Studium, keine Frage. Aber, ihr habt damit gute Jobchancen (wenn ihr euch schon im Studium spezialisiert!). Aber, es muss euch Spaß machen. Und das Gefühl, wenn man dann endlich (endlich!) mag.iur. ist, ist einfach mega genialst. 

Edit: Ich muss leider meine Behauptung, man habe gute Jobchancen mit Spezialisierung revidieren. Auf Instagram wurde mir von einer Leserin berichtet, dass es in ihrem Fall nicht so ist. Die Jobsituation ist in Österreich zur Zeit katastrophal, das zeigt auch die hohe Arbeitslosigkeit. Ich habe diese Behautpung in Bezug auf mich selber aufgestellt, da ich selber keine Probleme hatte und muss sie zurück nehmen. Ich wünsche der Leserin und allen anderen nur das Beste auf der Suche nach Arbeit!

Freitag, 26. August 2016

Outfit: Blue Skorts & White Shirt

So, wer erinnert sich noch an DIE Zara-Skorts? Die im Sommer 2013 so circa jeder hatte, oder zumindest ein Fake eines China-Shops. Die war so was wie eines DER Items des Sommers und ich war nicht die Einzige, die sie besaß. Irgendwie war das aber so ein One-Hit-Wonder, denn im Sommer 2014 sah man sie gar net. Und im Sommer 2016 sieht man eh mehr 90er Mode (fürs Protokoll: Ich habe die 90er erlebt. Ich brauche keine 90er Mode im Jahre 2016!).

Da dann aber die Kleiderwahl beschränkt ist, wenn man sich weigert, Karottenhosen, grauehafte Spaghettiträgertops, die bauchfrei sind und Rucksäche zu tragen (ich habe das in den 90ern gemacht, ich wiederhole meine Fehler nur ungern!) ist die Kleiderwahl beschränkt. Mir kommts echt so vor, als ob für Frauen wie mich, die eben nicht nur Business Mode shoppen wollen, kaum Auswahl gibt. 

Kaum heißt aber nicht keine. Diese Skorts habe ich bei Zara gefunden. Ja, Skorts. Denn unter dem Rock (ähnlichen gibts hier) ist eine Shorts drin. Praktisch für Menschen wie mich, die tollpatschig sind ;) Und dazu noch flache Schuhe, für den Fall der Fälle.
Und das Top (ähnlich hier) (nein, der Verschluss geht normal zu, ich habe es einfach vergessen zu richten!) ist halt so ein typisches Sommer Boho Top, das es immer gibt. Zum Glück! 
Ansonsten habe ich das Outfit in hellen Farben gehalten, perfekt für eine Sommerausflug nach Bled.

Aber zurück zur 90er Mode. Ich weiß nicht, was die halbe Modewelt plötzlich hat. Aber ich selber habe die 90er erlebt und glaubt mir, ich war mehr als froh, als diese Mode zu Ende war. Ich finde es unpassend, wenn Frauen jenseits der 19 (ehrlich, mit 19 Bauchfrei zu laufen geht, aber mit 28?!) mit einem Spaghetti Träger Top rumlaufen, das bauchfrei ist. Am Strand oder See? Gerne. Aber in der Stadt? Bitte Leute, ich bin da einmal nicht liberal sondern Spießer und sage, irgendwo hat alles seine Grenzen. Das gleiche gilt für Rucksäche. Na gut, nicht alle. Mit diesen Herschel habe ich mich angefreundet. Aber mal ehrlich, wieso trage ich einen Mini-Rucksack? 

Und das ich gar nicht von diesen grauenhaften Boxer Braids anfangen, auch Piggy Tails genannt. Schon als Kind hatte ich eine grundsätzlich Abneigung gegenüber allem, was nach Schweinchen klang. Aber es kann echt vielleicht daran liegen, dass ich ein Spießer bin. Ich meine, es is ja nix schlimmes daran. Spießermode wird bald eh wieder modern sein. Slacks, auch einfach nur simple Stoffhosen genannt, waren es ja diesen Sommer schon. Und Loafer sind auch modern. Ja, vielleicht kommt bald wieder der Durchbruch der Spießermode. Aber wer weiß, dann rege ich mich glatt darüber auf, dass alle mit einer Bluse, zugeknöpft bis zu den Ohren rumlaufen und den Blusenkragen stärken ;)
 Shirt - C&A ( ähnliche hier bei Bonprix)
Skorts - Zara (ähnliche hier bei Zalando)
 Tasche - DKNY
Uhr* - Daniel Wellington 
Schuhe - espadrij (die gleichen hier bei Zalando)
Brille - Ray Ban  (die gleiche (und im SALE!!!) hier bei Zalando)