Montag, 4. Dezember 2017

Outfit: Blauer Mantel über Karo Kleid und Overknees

Den ersten Adventsonntag haben wir überstanden und ich bin in Weihnachtsstimmung: Den ersten Advent seit langem kann ich in meiner Heimatstadt sein und es hat sogar geschneit (die Hoffnung auf weiße Weihnachten keimt wieder auf). Ich bin ja ein totaler Weihnachtsliebhaber und genieße diese Zeit des Jahres total. Es gibt wohl kein klassisches Weihnachtslied, das ich nicht auswendig kann und dementsprechend singe ich das auch mit (je mehr Glühwein ich hatte, desto lauter und, Schande über mein Haupt, auch falscher). 

Diese Bilder sind jedoch noch vor dem ersten Advent und dem ersten Schnee entstanden. Aber ich würde das Outfit sofort wieder tragen, also auch im Schnee. Denn einerseits sind die grauen Overknees auch super toll für den Winter (und dank echtem Leder auch im Schnee tragbar!), andererseits trage ich auch im Winter besonders gern Kleider. Vielleicht sogar lieber als Hosen (die mag ich dafür im Frühling lieber!). Aber ich bin sowieso immer schon mehr der Herbst- und Wintermensch gewesen. Sowohl bei der Mode als auch bei der Stimmung.



Je nebliger und regnerischer es wird, desto glücklicher werde ich. Es hat etwas melancholisches, etwas, das an die eigene Vergänglichkeit erinnert, und das fasziniert mich einfach. Es erinnert daran, dass das Leben jede Minute aus sein kann und dass man es deswegen jede Minute auskosten sollte. Und die Mode... Ich will gar nicht anfangen, wieso ich die Herbst- und Wintermode liebe. Allein die Farben und das Layering <3 
Ich liebe übrigens Mäntel total und besitze sie in etlichen Farben. Ich finde Mäntel um vieles eleganter als Jacken (und könnte mir heute in den Hintern beißen, dass ich mir letztes Jahr eine teure Daunenjacke gekauft habe!). Sie halten leider nicht so warm wie (Daunen-)Jacken (und bei der Kälte trage ich die Daunenjacke ja auch und bin dann froh, sie gekauft zu haben), aber bis es richtig kalt ist trage ich die gerne. Ja, ich besitze einen Daunenmantel auch, aber der ist wirklich eher praktisch als elegant ;) Ich habe mir aber sagen lassen, kann dies aber leider nicht bestätigen, dass es Mäntel geben soll, die richtig warm halten. Also elegante Mäntel. Bei verschiedenen Online Shops, wie etwa Peter Hahn (hier) oder Zalando (voilá) gibt es eine tolle Auswahl, vielleicht finde ich ja dort meinen warm haltenden Mantel, der auch elegant ist ;) 

Die Chloé Tasche trage ich übrigens tatsächlich meistens unter einem Mantel. Beziehungsweise alle Umhängetaschen. Ich hatte immer (!) das Problem, dass ich eine Crossbody Tasche zwar über den Körper, aber nicht mehr ablegen konnte, weil entweder eine Kapuze im Weg oder der Mantel allgemein zu "dick" war. Also habe ich es mir angewöhnt Taschen unterhalb zu tragen. Hat den Nachteil, dass man dann immer die Jacke bzw den Mantel offen tragen muss. Weshalb ich bei Temperaturen jenseits der 0 wieder nicht Crossbody Taschen trage (außer ich kann mir sicher sein, dass ein Auto mich von A nach B bringt). Geht es wem noch so oder ist das nur meine Eigenheit?



Kleid - Zara
Mantel - New Yorker
Brille - Prada
Tasche - Chloé
Overknees - Vagabond

Freitag, 24. November 2017

How to Save Money #1

Ich glaube, auch wenn man nicht mehr Student ist, ein geregeltes Einkommen hat kann/soll man sparen. Ob  nun für eine Tasche, ein Auto, ein Eigenheim oder einen Urlaub. Dass man beim sparen aber auf nicht so vieles verzichten muss wie geglaubt, möchte ich euch mit der How to Save Money Reihe beweisen. Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht die Reihe mit einem Shopping Post am Black Friday beginnen würde. Was der Black Friday ist? Das ist der Freitag nach Thanksgiving, an dem die Amerikaner die Geschäfte für Weihnachten stürmen. Diese locken die Kunden wiederum mit Rabatten, so dass es für Kunden als auch Unternehmen eine Win-Win Situation ist. 

Der Black Friday hat nun langsam auch in unseren Breiten Einzug gefunden und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich freue mich nicht. Egal, ob man sich selber oder seine Liebsten beschenken mag, es ist eine preisgünstige Alternative zum Last-Minute Shopping für Geschenke am 23. oder, Gott bewahre, am 24.12 [Wobei, Disclaimer, der 24. heuer ein Sonntag ist!]. Also nutzt die Black Friday Angebote, shoppt für euch oder eure Liebsten und denkt einfach öfter an eines meiner Lebensmottos "Life is short. Buy the Shoes" oder, wie es Carrie Bradshaw mal sagte "I like my money right where I can see it, hanging in my closet" ;) 

Bei Shops wie etwa My Theresa gibt es zum Beispiel -30% aus Sale Artikel ;) 

Zalando ist einer meiner liebsten Shops (neben MyTheresa und Asos) und kein Wunder, dass meine derzeitigen Lieblinge von dort als erstes gelistet werden.
Code: 

Luisa via Roma ist eine tolle Adresse für Luxusware. Mit dem untenstehen Code bekommt ihr -20% auf ausgewählte Artikel 
Code: BF30


Das ist, so kommt es mir zumindest vor, einer der "The latest Shit" Online Shops. Sehr, sehr viele Kleidung, die ich auf Instagram sehe, kommt von da. Also kein Wunder, dass ich den Shop auch in meine Liste aufgenommen habe.
Code: BLACKWEEK
30% auf alle regulärer Preis Artikel

Douglas
Bei Douglas gibt es tolle Beauty-Deals. Ich finde es allgemein sehr nett, wenn man Beautyprodukte bzw Pflegeprodukte schenkt, doch sollte man da darauf achten, dass man auf die Bedürfnisse der beschenkten Person eingeht. Ich zB hasse es (ja!), wenn man mir Düfte bzw allgemein Pflegeprodukte schenkt, wo man weiß, dass ich sie nicht mag (jeder, der mich kennt, kennt meine Abneigung gegenüber vielen Gerüchen). Ich bin dann meist eher enttäuscht als froh, wenn ich ein süßlich-künstlich duftendes Duschgel bekomme. Da hätte es ein Geschenkgutschein oder ein netter Brief besser getroffen ;) Also informiert euch, welche Vorlieben die beschenkte Person hat, damit es kein Griff in die Toilette wird :)

Asos ist einer meiner liebsten Shops, das muss ich zugeben. Der kostenlose Versand (und Rückversand) lockt mich einfach immer wieder (und die Kleidung natürlich auch ;) ). Die Lieferzeit ist auch passabel und ich kann den Shop jedem nur zum Beschenken empfehlen ;) 
Code:

Dieser Shop findet sich in dieser Liste wegen einer ganz lieben Freundin. Diese liebt nämlich diese Marke. Es ist nun zwar nicht mein primärer Online Shop, aber hei, was nicht ist, das kann ja noch werden, oder? ;) 

Jeder Herz, dass für Luxusartikel schlägt, wird nun ein schnelleres Tempo einschlagen. Salvatore Ferragamo, Marc Jacobs und Stuart Weitzmann gibt es bei ShopBop und wenn jemand noch keine Ahnung hat, was er mir schenken soll, da lässt sich bestimmt was finden ;) 

Mango
Bei Mango bestelle ich sehr gerne Kleidung. Seitdem bei uns in Klagenfurt der Mango zugesperrt hat, bleibt mir auch nur wenig übrig. Ich finde es bei Mango klasse, dass sie sowohl kontemporäre Kleidung haben als auch zeitlose Basics.




Montag, 6. November 2017

Outfit: Flower Blouse & Jeans Skirt

Long Time no See! Und doch bin ich jetzt wieder da, möchte endlich wieder regelmäßig bloggen, Outfits uploaden und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Es hat mir gefehlt, mehr als ich geglaubt hätte. Umso aktiver war ich auf Instagram, aber Instagram ist nun die Plattform der schönen Bilder und nicht der langen Texte. Texte, in denen nicht alles rosarot ist, Texte, die voller Gefühlen und Emotionen strotzen. Dafür sind Blogs da, das habe ich nun wieder festgestellt.

Allgemein durfte und konnte ich in den letzten Monaten, wenn nicht in den letzten zwei Jahren, einiges feststellen. Nicht alles, was glänzt, ist Gold. Und nicht alles, was verstaubt ist, ist auch Staub. Ich hatte in den letzten Wochen einige Entscheidungen zu treffen, die nicht leicht waren, und doch getroffen werden mussten. Aber man zweifelt immer, ob die Entscheidung doch richtig war. Aber man kann zweifeln oder nicht, man wird es immer erst im Nachhinein wissen. Und im Nachhinein ist man ja immer gescheiter.

Ich dachte, ich würde ohne das Bloggen nichts vermissen. How wrong was i? Es hat mir so sehr gefehlt. Outfits überlegen, Fotos machen, Texte schreiben... ja, ich habe es vermisst und mag es nicht mehr missen. Ich will und wollte nie hauptberuflich Bloggerin sein (aber Props zu jenen Girls, die es hauptberuflich machen!) sein. Aber als leidenschaftliches Hobby (neben dem Laufen) ist das Bloggen einfach perfekt. Und retrospektiv betrachtet, ich hätte so viele Erfahrungen, so viele Freunde NIE gefunden, hätte ich nicht bloggen angefangen. You don't believe me? Hätte ich nicht mit dem Bloggen angefangen, wäre ich nie auf twitter gelandet. Ohne twitter und den dort miterlebten intensiven ÖH-Wahlkampf 2015 wäre ich nie bei den JUNOS gelandet. Ohne die JUNOS hätte ich nie einige meiner liebsten Freunde (<3) kennen gelernt. Und so viel über mich gelernt. Mir würde so viel an Selbstvertrauen fehlen.

Ich glaube, ein leidenschaftliches Hobby bringt einem so viel. Man muss nicht mit etwas reich werden, berühmt oder erfolgreich. Glaubt irgendwer tatsächlich, dass ICH einmal einen Marathon in Bestzeit laufen werde? NEIN! Aber ich liebe das Laufen und vor allem das Marathonlaufen, wo ich an meine eigenen Grenzen gehe. Wieso ich es betreibe, obwohl ich nie eine Bestzeitläuferin werde? Weil es mir Spaß macht. Weil es mir persönlich sehr viel bringt. Weil ich glaube, dass nicht alles, was man tut, einen tieferen Sinn haben muss.

Was ich euch sagen will? Macht Sachen, die ihr liebt. Traut euch hin und wieder einmal. Und habt keine Angst, eure Entscheidungen zu hinterfragen. Ich bin im Leben schon so oft falsch abgebogen. Und dank meines nicht existenten Orientierungssinnes werde ich das auch in Zukunft oft genug tun. Aber es ist nicht schlimm. Go that extra Mile! Denn auf dieser extra Mile werdet ihr so viel Erfahrungen sammeln. Und auch wenn diese tollen Overachiever natürlich viel goldener glänzen als jemand, der oft falsch abbiegt und alles andere als perfekt ist, ich glaube dennoch daran, dass diese Menschen, die Fehler machen, perfekter sind als andere. Weil sie wissen, dass sie Fehler gemacht haben, weil sie wissen, dass sie welche machen werden. Und weil sie wissen, dass durch Fehler Erfahrungen sammelt. 

Das folgende Outfit lässt sich übrigens gut auch an noch wärmeren Herbsttagen (mit Strumpfhose) tragen. Jeansröcke (bzw nur dieser eine) warem im Sommer eines meiner liebsten Teile. Ich dachte, ich hätte Jeansröcke in den spätten 2000er Jahren gelassen. Never been so wrong. Ich mag ja nicht den ganzen 90er Jahre Trend, aber Jeansröcke, die mag ich. Kombiniert habe ich dazu eine Bluse von Orsay und meine liebsten Espadrilles (Sale Fundstück!) und natürlich meine Chloé.
 Bluse - Orsay
Rock - Noisy May
Tasche - Chloé
Brille - Ray Ban
Schuhe - H&M

Montag, 31. Juli 2017

Outfit: Sweet Ribbon Dress

Dass ich im Sommer vor allem Kleider und Röcke liebe, ist kein Geheimnis. Ich finde, sie passen einfach viel besser als Hot Pants oder Shorts, sind leichter zu kombinieren und sehen eleganter aus. Meistens ist man mit einer süßen Tasche dann auch schon "fertig" gestylt, so dass sie perfekt für die Tage sind, an denen man mal keine Ahnung hat, was man denn überhaupt anziehen will.

Auch im Sale shoppe ich am liebsten Kleider. Ich finde, man kann auch "Sommerkleider" gut im Winter tragen, einfach einen Pullover drüber und auch ein luftiges Kleid eignet sich für kühle Temperaturen. Aber ich will nicht schon von Herbst und Winter träumen, wenn wir gerade voll im Sommer sind ;)
Das Kleid habe ich übrigens bei Zara im Sale ergattert. Ich liebe ja den Sale (billigere Kleider? Hello!) und schnappe mir dann immer ein paar Teile, die ich schon länger haben will. Ich kaufe zum Beispiel ab Mai dann gar nimmer bei Zara & Co ein, weil ich einfach hoffe, dass es die Sachen dann im Sale gibt (und noch dazu in meiner Größe!). Aber auch andere Shops haben gerade Sale, den ich brav genutzt habe. Ob es nun Asos, My Theresa oder Peter Hahn ist. Es ist wohl besser, dass ich von Zalando gar nicht anfange ;)
Was ich damit sagen will? Es gibt viele Online Shops, die gerade Sale haben und wo für jeden und jede was dabei ist ;) 

Wie oben gesagt, ist das Kleid von Zara. Kombiniert habe ich es mit einer eher auffälligen Clutch von Orsay, welche ich aber wegen des Blumen Ornaments und des Henkels (Wer muss dabei auch an Chloé denken?) besonders mag. Da zwei sehr auffällige Teile (Kleid mit Masche und Punken & Tasche) genug für ein Outfit sind, habe ich dazu eine simple schwarze Brille und meine geliebten Nude Flats von Chloé gewählt. Ich sags euch, ich hatte noch nie so weiche und dadurch bequeme Schuhe!
Was trägt ihr besonders gerne im Sommer? Seid ihr eher Team Kleid/Rock oder Shorts?
Kleid - Zara
Tasche - Orsay
Brille - Prada
Schuhe - Chloé
Schmuck - H&M, Pandora & Goldwelt

Montag, 17. Juli 2017

Outfit: Hey Summer!

Long time no see. Der letzte Post ging Ende Mai online und nun haben wir Mitte Juli. Es war sehr turbulent, das ist der Grund, wieso ich offline war. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Leben ist einfach alles andere als nett zu einem. Passiert etwas negatives, dann habe ich das Gefühl, dass alles negativ ist. Dabei passiert so viel positives, dass ich das gar nicht mehr mitbekomme. 

Die letzten zwei Monate waren bestimmt von privaten Sorgen. Und beruflichen. Ich habe mir mehr als nur einmal wie der dümmste Mensch auf dieser Erde gefühlt. Ich habe so vieles in Frage gestellt (und tue es noch immer), dass ich mir nicht mal sehr sicher bin, wer ich bin. Angefangen mit der Studienwahl (war Jus das richtige für mich? Oder bin ich tatsächlich zu dumm dafür?) bis hin zur Gestaltung meiner Wohnung. Müsste ich heute gewisse Entscheidungen noch einmal treffen, ich würde sie nie wieder gleich treffen. Das weiß ich und es ist auch keine Schande, sich das einzugestehen. 

Ich habe aber auch in den letzten zwei Monaten die schönen Seiten des Lebens wieder erleben dürfen. Habe bis spät in die Nacht getanzt und gelacht, Spaß mit Freunden und der Familie gehabt und auch ein großes Erfolgserlebnis gehabt (mehr aber in einem anderen Post). Ich habe mir meine Haare dunkler gefärbt und bin richtig glücklich damit. Ich durfte feststellen, dass es natürlich auch Menschen gibt, die einen schätzen und einen so mögen, wie man halt ist. Das ist mehr Wert als jedes Gold der Erde. Das Leben ist nicht immer leicht. Aber es ist auch nicht immer schwer.

Das Outfit stammt übrigens noch von der Zeit, als ich blonde Haare hatte. Wobei, obwohl ich sie mir braun gefärbt habe, sind sie jetzt irgendwie doch wieder brünett. Irgendwie kann ich mich noch nicht ganz mit weißen Hosen anfreunden, aber es wird. Eine Kollegin von mir trägt oft weiße Hosen und das sieht richtig toll aus. Ich habe mich von ihr inspirieren lassen und mir auch eine ohne Löcher zugelegt (aber noch nicht getragen, aber das wird noch ) ;) . 

Die Tasche von Chloé habe ich euch ja schon gezeigt und ich liebe sie richtig. Es vergeht keine Woche, wo ich sie nicht trage. Wegen der Tasche habe ich mir sogar abgewöhnt meinen halben Haushalt mit mir zu schleppe. Ich finde, wenn man weiß, dass man eine Tasche sehr sehr lange haben wird, dann kann man auch, sofern man das Geld hat, sich diese leisten. Ich glaube nicht, dass, wenn man eine teure Tasche besitzt, man toller ist oder die Outfits nur mit teuren Tasche toll aussehen!

Ich möchte übrigens in nächster Zeit wieder mehr bloggen und werde mir wohl die ein oder andere Freundin ins Boot holen. Mein Traum ist es ja, dass der Blog nicht nur ein Modeblog wird, sondern dass hier ein bunter Mix aus Kolumne, Fashion, Beauty, Artikeln ist. Ob das nun über Medizin, Politik, Feminismus oder das schöne Wetter ist, das werden wir noch sehen ;) 


Jeans: Mango
Shirt: Second Hand
Schuhe: Espadrij
Tasche: Chloé
Sonnenbrille: Ray Ban Erika
Uhr: Polar M400

Montag, 22. Mai 2017

Outfit: Blusenkleid, Lederhose und Chloe Drew

"Do more of   Dieser Satz steht ganz groß über meinem Schreibtisch in 
what makes   meinem Schlafzimmer. Mache mehr von dem, was dir  
you happy!"   Spaß macht. Das sollte nicht nur ich, sondern wir alle. Und was mir Spaß macht, das ist das Schreiben. Ob es nun wissenschaftliche Texte sind oder der Blog, beides hat mir bis vor Kurzem sehr, sehr großen Spaß gemacht. Bis meine Schachtelsätze in den Boden geschimpft wurden, meine Ausdrucksweise als stümperhaft bezeichnet wurde und allgemein die Leute sich fragen anfingen, wie ich denn überhaupt die Matura, geschweige denn ein Studium abschließen konnte. Kann sie denn überhaupt irgendwas? Oder ist sie einfach nur dumm? 

D U M M. Diese Benennung tut weh. Es tut mir weniger weh, als hässlich, fett, gemein, böse oä bezeichnet zu werden. Aber dumm, das schmerzt. Weil ich es nicht bin. Aber wenn man immer wieder nur mit negativen Kommentaren behaftet wird, dann macht es einfach keinen Spaß mehr. Ja, nicht nur Mitterlehner hat diesen Satz benutzt, nun auch ich. Es ist so wichtig, dass man an Dingen, die man täglich tut, Spaß hat. Oder wöchentlich. Hätte mir meine Arbeit im JUNOS Vorstand keinen Spaß gemacht, dann hätte ich NIE die ÖH-Wahl überlebt. Würde mir mein Engagement bei NEOS keinen Spaß machen, dann würde ich nie die gehässigen und gemeinen Kommentare von Menschen überstehen, die ich leider viel zu oft sehen muss. Ja, viele meiner Freunde schätzen mein Engagement, auch die, die eine andere, völlig unterschiedliche politische Meinung teilen. Und gemeine Kommentare höre ich selten bis nie (eher Sticheleien, aber das beruht auf Gegenseitigkeit und ist nie und nimmer böse gemeint). 
Aber leider gibt es Menschen in meinem Umfeld, die das Bedürfnis verspüren, mich und andere bloß zu stellen. Und leider erreichen sie damit fast immer, was sie wollen: Dass man selber an sich zweifelt, dass man sich einmal zu oft fragt, ob man denn nun vielleicht doch dumm ist, ob man vielleicht doch eine Witzfigur ist, weil man die kleine Hoffnung verspürt, durch sein Engagement, egal ob politischer oder zivilgesellschaftlicher Natur, etwas zu verändern? Und dann macht es halt echt keinen Spaß mehr. 

In solchen Momenten, die sich bei mir zur Zeit leider viel zu sehr mehren, ist es mir wichtig, mich an einige Dinge zu erinnern: Dass ich Freunde und Familie haben, die mich lieben, so wie ich bin. Die zu mir stehen, egal was passiert. Und die beides tun würden, auch wenn ich dumm wäre oder eine Witzfigur. Was ich aber nicht bin. Denn das Urteil von wenigen Menschen darf nicht wichtiger sein als das Urteil der vielen anderen, die eben eine komplett andere Meinung über einen selber haben. Ich habe die Woche wo gelesen, dass, wenn man 10.000 Euro haben würde, es einen nicht stören dürfte, würde einer 8 Euro wegnehmen. Und genau so ist es mit unserer Zeit: Wenn wir 10.000 Minuten haben, dann dürfen wir nicht wegen 8 Minuten, in denen wir nicht mit Wertschätzung behandelt werden, die Lust am Leben verlieren. 

Wir werden im Leben noch vielen Menschen begegnen, die einen nicht schätzen. Doch das darf nicht entscheiden, wer wir sind oder ob wir uns mögen oder nicht. Ja, man macht Fehler und es ist gut, wenn einem einer sagt, was man verbessern kann. Meine Schachtelsätze sind wahrscheinlich wirklich nicht das tollste, was die Menschheit je gesehen hat (und wahrscheinlich eher sogar eines der nicht so tollen Dinge). Aber nur, weil man selber Fehler macht, heißt das nicht, dass man selber ein Fehler ist. Sogar Jesus hat gesagt, wer ohne Fehler  [na gut, ohne Sünde!] ist, werfe den ersten Stein. (Das ich es übrigens schaffe, sowohl Jesus als auch Mitterlehner in einem Post auf einem Fashionblog zu zitieren, das hätte ich selber auch nicht gedacht!).

Kleid: H&M
Hose : Holy
Tasche : Chloe Drew
Ballerinas : Chloe

Dienstag, 2. Mai 2017

Outfit: Flower Dress

 Nachdem es der Frühling mit uns dieses Jahr ja nicht so gut meint, kommen bei mir Kleider (natürlich mit Strumpfhose) zur Zeit oft zum Einsatz. Denn irgendwie mag man die ganzen Jeans doch nicht mehr so gerne anziehen und wünscht sich gerne eher frühlingshafte Kleider herbei. Da die Temperaturen aber nicht so dafür geeignet sind, muss man umdenken.

Ich trag ja sehr gerne Kleider im Herbst oder Frühling. Mit einer Strumpfhose oder mit einem Pullover drüber machen diese auch eher kühle Temperaturen mit. Und in einem Kleid wirkt man um einiges eleganter als in Jeans und Shirt. Perfekt also für die Arbeit auch ;) 

Das schwarze Kleid mit Blümchen in rosa/rot is von Orsay aus der aktuellen Kollektion. Ich wollte ja schon länger ein Kleid in den Farben. Ehrlich gesagt seitdem ich es auf Instagram auf einer Bloggerin gesehen habe (fragt mich aber nicht, an welcher!). Ob es für den Sommer passend ist, ist fraglich, denn es ist ja langärmlig. Aber solange es der Frühling eher kalt mit uns meint, passt es perfekt. Jeansjacke und Hut an und es passt.

Ich halte übrigens von den typische Fashionregeln wie "Silber und Gold nicht mischen" oder "Kein Rot zu Rosa" eher gar nix mehr. Ich finde, in der heutigen Zeit haben diese Regeln keinen Platz mehr, jeder soll selber entscheiden, was ihm gefällt. Individuelle Regeln sind doch viel besser als irgendwelche allgemeinen. Vor allem wir Frauen sollten uns auch in anderen Hinsichten emanzipieren: Feminismus bedeutet nicht nur, dass Frauen gleich viel wert sind wie Männer. Nein, es bedeutet auch, dass jede Frau für sich selber entscheiden soll, was ihr gefällt und was nicht.

Nur weil etwas Mode ist, heißt das nicht, dass es mir auch passt. Ich mag zum Beispiel keine Crop Tops, finde, die sehen viel zu kindlich aus. Ich rümpfe die Nase, wenn ich Mom-Jeans mit Schnürungen an der Seite sehe (hallo 90er!) und verstehe nicht, was schwarze Augenbrauen sollen. Aber das sind Sachen, die ich nicht mag. Ich verstehe nicht, wieso andere sich so anziehen aber jo mei, es ist deren Entscheidung. Das ist für mich auch Feminismus. Dass Frauen eigenständig entscheiden können, was sie anziehen wollen. Und ich werde, auch wenn ich vieles für eine modische Verwirrung halte, meine Klappe halten und für dafür kämpfen, dass die eben ihren modischen Geschmack ausleben können. Das ist dann Liberalismus, wie ihn Rosseau formuliert hat. 
Kleid*- Orsay
Jeansjacke - H&M
Tasche - Karl Lagerfeld
Hut - Forever 21
Schuhe - Deichmann

Donnerstag, 20. April 2017

Outfit: Silberne Jacke, Olivgrünes Kleid und Schnee

Da dachte man, der Frühling ist da und dann kam doch das Osterwochenende. Wir hatten in Österreich schon so schönes frühlingshaftes Wetter, man war glatt versucht, seine Jacke überhaupt daheim zu lassen. Und dann kam Ostern und es wurde K A L T. Es schneite bis tief in die Täler runter und in der Früh war Frost. Alles andere als lustig, wenn man einerseits eine Frostbeuel wie ich ist und andererseits sich schon richtig auf den Frühling freu. Und am Sonntag eigentlich den Marathon laufen will, das Outfit aber eher zu Ibiza als zu St. Moritz passt. 

Aber dann sieht das Outfit, geshoottet bei Schnee, nicht so surreal aus. Fakt ist aber, dass ich mich freue, es wieder zu tragen, wenn es wieder wärmer wird, dann halt ohne Strumpfhose. Das Kleid war ein absoluter Glückskauf bei Zara im Sale, ich habe vielleicht 15€ bezahlt und liebe es. Es ist so toll breit geschnitten und die Maschen sind einfach süß, findet ihr nicht? Die Farbe ist jetzt nicht die ultimative Frühlingsfarbe, aber man muss manchmal ja auch Regeln brechen, oder?

Die silberne Jacke (eine ähnliche gibt es bei Alba Moda) wurde mir von Orsay zur Verfügung gestellt. Selber hätte ich mir eine solche wohl eher nicht gekauft. Was schade ist, denn sie ist toll. Ich für meienn Teil bin, was Kleidung betrifft, ja viel zu sehr jemand, der in der eigenen Wohlfühlzone bleibt. Bevor ich mir etwas kaufe, dass zu Experimente einlädt, kaufe ich lieber das 10 Ringelshirt. Und das ist leider echt wahr.
Aber diese Jacke ist doch toll. Ich mag die Farbe und den recht flotten Schnitt. Sie ist eigentlich doch eher sportlich, kombiniert mit dem Kleid bringt man aber doch etwas elegantes hervor. Ich finde übrigens nicht, dass man Gold und Silber nicht kombinieren kann. Silber zu goldenen Taschen und Schuhelementen ist für mich kein Widerspruch! Vielleicht bin ich ja doch nicht so engstirnig, was Mode betrifft?


 Jacke - Orsay* (ähnliche Alba Moda )
Kleid - Zara (ähnliches hier)
Tasche - DKNY
Flats - Burberry

Montag, 10. April 2017

Osterparade 2017 - weißer Osterhase

Ostern steht vor der Tür und für mich heißt dies nicht nur endlich(!!!) wieder Süßigkeiten essen (40 Tage Fastenzeit sind hart, sehr hart!) sondern auch Zeit mit der Familie zu verbringen. Ich glaube, dass in meiner Familie Ostern wichtiger ist als Weihnachten. Nicht nur vom Glauben her (als Kind war es für mich unvorstellbar, wieso das so war), sondern auch vom familiären. Wir treffen zu Ostern immer die Familie meines Vaters, welche riesig ist. Für gewöhnlich gehts also am Karsamstag zum Familientreffen ins Jauntal, wo uns ein göttlich guter Osterschinken zusammen mit Reindling aufgetischt wird. Am Sonntag essen dann meine Eltern, ich und die Familie meines Bruders "unseren" Osterschinken zum Frühstück, bis es dann zu Mittag zur Oma geht. Am Ostermontag folgt dann noch ein Besuch bei meinen Nachbarn, bis es dann für ein Jahr keinen Osterschinken mehr gibt. Der Cholesterinspiegel dankt es ;) 

Eine Osterparade also? Da bin ich dabei. Bis ich festgestellt habe, dass meine Bastelkünste, sagen wir, bescheiden sind (ich habe mir mal beim Osterbasteln mit einer Nadel unter den Nagel gestochen, nuf said) und ich euch ja das Rezept für den Reindling schon mal präsentiert habe. Also was jetzt?
Na gut, dass meine Backkünste, im Vergleich zu jenen des Bastelns, bei weitem bessern sind. Also habe ich mich, mit Hilfe meiner Nichte, an einem Osterhasen versucht. Und ich glaube, er ist halbwegs gelungen ;) 

Ihr braucht:
250g Mehl
250g Zucker
4 Stück Eier
1/8 Wasser
1/8 Öl
Vanillezucker
Backpulver

Die Eier mit beiden Zuckern schaumig schlagen. Währenddessen vermengt ihr  einerseits das Wasser mit dem Öl und andererseits das Backpulver mit dem Mehl. Dann fügt ihr abwechselnd das Mehl und das Ölgemisch zu der Eier-Zucker-Masse hinzu. 

Fettet eine runde Backform ein und dann geht es für 1 Stunde bei 180° in den Backofen.
Lasst dann den Kuchen auskühlen und schneidet ihn dann in zwei gleichmässige Hälften.
Wenn euer Kuchen dick genug ist, dann könnt ihr daraus zwei Hasen produzieren. Sollte er aber zu schmal sein, dann verwendet ihr einfach die Buttermasse (Rezept unten) und "klebt" beide Hälften aneinander.
Dann schneidet ihr ein kleines Stück (siehe  Bild unten) auf der einen Hälfte des Kuchens raus, da kommen dann die Ohren hin. Gebt einen Teil des ausgeschnittenen Kuchens an den hinteren Teil des Hasen, dass wird dann euer Schwanz.  

Buttercreme:
100g Butter
500g Topfen
150g Zucker

Vermixt die oben genannten Zutaten und schmiert dann euren Hasen damit ein. Es muss jetzt nicht perfekt aussehen, denn es folgt noch eine Schickt mit Kokosraspeln. Dies ist ein bisschen tricky, denn ihr müsst den Kokos gleichmäßig auf dem Hasen verteilen. Aber wenn ich das schaffe, schafft ihr das auch. 
Ihr könnt dann noch weißen Ohren zaubern (meine Nichte wollte partout nicht ihre Wasserfarben raus kramen, dann würde das professioneller aussehen ;) ) und eine rote Nase. 

Meiner Familie hat der Hase gut geschmeckt. Da ich ja Fastenzeit habe, war das Backen aber eine weitere Herausforderung: Man kann nix abschmecken. Und man darf nichts kosten. Gott, ich freue mich schon so auf Ostern.

Für weitere tolle Posts zum Thema Ostern schaut auch bei den anderen Mädels vorbei:
Montag Svetlana von Lavender Star und Natacha von The Chocolate Suitcase Dienstag Melli von Küche mit Herz und Lina von Glittery Peonies 
Mittwoch Trixi von amigaprincess und Vanessa von Vrban Diaries 
Donnerstag Jasmin von Mary Jay und Martina, Elisabeth & Marjorie von Vienna Fashion Waltz 
Freitag Aly von duftlos und Michaela von poppiesandcornflowers.com 
Samstag Beatrice & Jasmin von Jatrice