Montag, 6. November 2017

Outfit: Flower Blouse & Jeans Skirt

Long Time no See! Und doch bin ich jetzt wieder da, möchte endlich wieder regelmäßig bloggen, Outfits uploaden und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Es hat mir gefehlt, mehr als ich geglaubt hätte. Umso aktiver war ich auf Instagram, aber Instagram ist nun die Plattform der schönen Bilder und nicht der langen Texte. Texte, in denen nicht alles rosarot ist, Texte, die voller Gefühlen und Emotionen strotzen. Dafür sind Blogs da, das habe ich nun wieder festgestellt.

Allgemein durfte und konnte ich in den letzten Monaten, wenn nicht in den letzten zwei Jahren, einiges feststellen. Nicht alles, was glänzt, ist Gold. Und nicht alles, was verstaubt ist, ist auch Staub. Ich hatte in den letzten Wochen einige Entscheidungen zu treffen, die nicht leicht waren, und doch getroffen werden mussten. Aber man zweifelt immer, ob die Entscheidung doch richtig war. Aber man kann zweifeln oder nicht, man wird es immer erst im Nachhinein wissen. Und im Nachhinein ist man ja immer gescheiter.

Ich dachte, ich würde ohne das Bloggen nichts vermissen. How wrong was i? Es hat mir so sehr gefehlt. Outfits überlegen, Fotos machen, Texte schreiben... ja, ich habe es vermisst und mag es nicht mehr missen. Ich will und wollte nie hauptberuflich Bloggerin sein (aber Props zu jenen Girls, die es hauptberuflich machen!) sein. Aber als leidenschaftliches Hobby (neben dem Laufen) ist das Bloggen einfach perfekt. Und retrospektiv betrachtet, ich hätte so viele Erfahrungen, so viele Freunde NIE gefunden, hätte ich nicht bloggen angefangen. You don't believe me? Hätte ich nicht mit dem Bloggen angefangen, wäre ich nie auf twitter gelandet. Ohne twitter und den dort miterlebten intensiven ÖH-Wahlkampf 2015 wäre ich nie bei den JUNOS gelandet. Ohne die JUNOS hätte ich nie einige meiner liebsten Freunde (<3) kennen gelernt. Und so viel über mich gelernt. Mir würde so viel an Selbstvertrauen fehlen.

Ich glaube, ein leidenschaftliches Hobby bringt einem so viel. Man muss nicht mit etwas reich werden, berühmt oder erfolgreich. Glaubt irgendwer tatsächlich, dass ICH einmal einen Marathon in Bestzeit laufen werde? NEIN! Aber ich liebe das Laufen und vor allem das Marathonlaufen, wo ich an meine eigenen Grenzen gehe. Wieso ich es betreibe, obwohl ich nie eine Bestzeitläuferin werde? Weil es mir Spaß macht. Weil es mir persönlich sehr viel bringt. Weil ich glaube, dass nicht alles, was man tut, einen tieferen Sinn haben muss.

Was ich euch sagen will? Macht Sachen, die ihr liebt. Traut euch hin und wieder einmal. Und habt keine Angst, eure Entscheidungen zu hinterfragen. Ich bin im Leben schon so oft falsch abgebogen. Und dank meines nicht existenten Orientierungssinnes werde ich das auch in Zukunft oft genug tun. Aber es ist nicht schlimm. Go that extra Mile! Denn auf dieser extra Mile werdet ihr so viel Erfahrungen sammeln. Und auch wenn diese tollen Overachiever natürlich viel goldener glänzen als jemand, der oft falsch abbiegt und alles andere als perfekt ist, ich glaube dennoch daran, dass diese Menschen, die Fehler machen, perfekter sind als andere. Weil sie wissen, dass sie Fehler gemacht haben, weil sie wissen, dass sie welche machen werden. Und weil sie wissen, dass durch Fehler Erfahrungen sammelt. 

Das folgende Outfit lässt sich übrigens gut auch an noch wärmeren Herbsttagen (mit Strumpfhose) tragen. Jeansröcke (bzw nur dieser eine) warem im Sommer eines meiner liebsten Teile. Ich dachte, ich hätte Jeansröcke in den spätten 2000er Jahren gelassen. Never been so wrong. Ich mag ja nicht den ganzen 90er Jahre Trend, aber Jeansröcke, die mag ich. Kombiniert habe ich dazu eine Bluse von Orsay und meine liebsten Espadrilles (Sale Fundstück!) und natürlich meine Chloé.
 Bluse - Orsay
Rock - Noisy May
Tasche - Chloé
Brille - Ray Ban
Schuhe - H&M

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