Mittwoch, 2. September 2015

Outfit Review August 2015

Krank einen Post zu tippen, das haben wir wohl alle schon einmal gemacht. Krank einen Post auf einer Exkursion in Brüssel zu tippen, das stand eindeutig nicht auf meiner To Do Liste. Aber nun gut, es ist halt so und man kann nichts ändern. Meckern macht die Sache auch nicht besser und überhaupt, man muss die Sachen so nehmen, wie sie sind ;)

Also folgt ein kurzer Rückblick auf die Outfits, die ich euch im August so gezeigt habe. Denn mein Bett ruft und wenn dieser Post online geht, dann bin ich hoffentlich wieder höchst motiviert durch Brüssel unterwegs, gesund wohlgemerkt ;)





Montag, 31. August 2015

Outfit: Rainy Days ahead!

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"Sei doch nicht wütend!"-sagen sie. Leider schaffe ich das nicht. Wenn ich schlechte Laune habe, dann bin ich richtig schlecht darin, diese zu überspielen. Ich kann und will nicht gute Laune haben, wenn ich wütend, enttäuscht, traurig bin. Ich kann dann nicht lachen, wenn die Person, die diese schlechte Laune hervorruft, in einer Runde ist.
Ich bin eher der Typ, der dann weg geht. Weg von der Person. Weg von der Runde. Weg von der guten Laune, dem Gelache, das mich nur daran erinnert, dass ich traurig bin. 

Leider ist mir das aber nicht immer möglich. Manchmal muss man in dieser Runde bleiben. Dann wird man als wer abgestempelt, der mal wieder keinen Humor hat. Nur, weil man nicht über unlustige Sachen lachen kann. Oder sind sie doch lustig und man erkennt es nicht, weil eine schwarze Wolke über einem hängt?

Diesen Gedanken hatte ich die Woche. Es war eine angenehme Runde, wir quatschen über Jus, über Politik, über Torten, über die Schulzeit, über alles mögliche. Im Allgemeinen trösteten mich diese Gespräche über den Fakt hinweg, dass ich eigentlich schon traurig war. Denn wenn man sich freut, manche Menschen nach Ewigkeiten wieder zu sehen und es stellt sich heraus, es ist so wie damals, man ist nur die zweite Geige, wie soll man sich dann fühlen? Soll man trotzdem gute Laune haben, denn immerhin ist man die zweite und nicht etwa die dritte oder gar vierte? Oder darf man sich gekränkt fühlen, weil man weiß, diese Person wird mit einem nur reden, wenn eine andere nicht da ist? Wenn sogar andere das bemerken, bilde ich mir das dann wirklich nur ein?

Manchmal kann man nicht anders, man ist gekränkt, muss aber die eigenen Tränen runter schlucken. Man würde am liebsten nur nach Hause gehen und weinen, denn man weiß, man wird nie gut genug sein. Dieses Gefühl, es ist so mies, so schlecht. 

Doch dann muss, ja muss, man sich daran erinnern, dass es genug Menschen gibt, die einem dieses Gefühl nicht geben. Die einen gerne haben und bei denen man weiß, sie werden zu einem stehen. Sie werden einen verteidigen, auch wenn man Blödsinn macht. Im Privaten werden sie dann einem zwar ordentlich die Leviten lesen, aber sie werden einem nicht in den Rücken fallen. Solche Freunde, das sind die richtigen. Eigentlich sollte man wegen der weinen, vor Glück, das man sie hat. Und nicht wegen der falschen, die einen nur gern haben, wenn wer anders nicht in der Nähe ist. Leider braucht man aber eine Zeit, bis man das versteht. Auch wenn das 13 Jahre dauert. 
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Letze Woche hat es einmal ordentlich geregnet, also war für mich klar, ich brauche meine Regenstiefel. Diese sind total praktisch und bei Regen das einzige richtige und stylische Schuhwerk. Ich bin froh, welche in schwarz zu besitzen, denn schwarz passt einfach zu allem.
Dazu kombiniert habe ich meinen schwarzen Lederrock und meine schwarze Lederjacke. Um all dem die Härte zu nehmen, kam dazu meine süße weiß-schwarze Bluse und der rote Schal. Billig war der keineswegs, aber ich liebe ihn und weiß, dass ich ihn noch in 10 Jahren besitzen und lieben werde.
Eine meiner liebsten Frisuren zur Zeit ist übrigens der Dutt. Praktisch, schnell gemacht und dazu noch richtig stylish. Beide Daumen hoch!
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Bluse- Pimkie
Lederjacke- Pimkie
Rock- C&A
Stiefel- No Name
Tasche- Longchamp
Schal- Louis Vuitton 

Mittwoch, 26. August 2015

Wir essen, um zu leben!

Der Mensch isst, um zu leben. Er lebt nicht, um zu essen.
Manchmal glaube ich aber, dass dies nicht immer so ist. 
Wer heutzutage auf Instagram unterwegs ist (und das bin ich!) der wird wohl gemerkt haben, dass die ganzen "Fit Fams" dort zahlreich sind. Hier wird gefleht, dort werden die Abs gezeigt und natürlich wird beinahe jedes Mahl, dass  gegessen wird, gezeigt. Die Nahrungsaufnahme, die etwas ganz alltägliches sein sollte, wird plötzlich zu etwas wichtigerem. Es wird getrackt, es werden die Makros gezählt und irgendwie befindet sich jeder im "Shred" oder im "Gainz". Ob man sich nun massenweise Spaghetti reinstopft (versteht mich da bitte nicht falsch, vor Wettkämpfen ist dies nicht schlecht wie ihr in einem anderen Post zu meinem Halbmarathon lesen werdet!) oder völlig auf Kohlenhydrate verzichtet ist dann irgendwie auch schon das gleiche. Denn ich finde, ehrlich gesagt, wir nehmen das Essen viel zu ernst.

Vor einem Jahr war es bei mir und meinen Freundinnen sehr schlimm. Da meckerte wirklich jede über ihren Körper, wenn man "essen" ging, dann aß man vielleicht einen Salat. Pizza? Wohin kommen wir denn. Wir haben aber völlig darauf vergessen, dass Essen zu genießen. Wir sahen nicht mehr den Salat, der Wochen gereift war, das Öl, das aus leckeren Oliven gepresst wurde und die Putenstreifen, die leicht mariniert gebraten wurden. Wir sahen stattdessen gesunde Fette und Proteine. Ich will nicht für meine Freunde sprechen, aber ich glaube, wir alle haben ein bisschen vergessen, das Essen zu genießen. Uns hinzusetzen und einfach einmal den Geschmack der Nahrung zu verinnerlichen.

Ich brauchte lange, bis ich verstand, es ist egal, ob ich jetzt zu viele oder zu wenige Kalorien zu mir nehme. Es ist egal, ob ich einen Tag zu viel Fett, am anderen dafür zu wenig zu mir nehme. Es ist wichtig, dass mir das Essen schmeckt und ich ein ausgewogenes und besonders gesunden Verhältnis dazu habe. Wir dürfen das Essen nicht schlingen und nur etwas essen, damit es in unsere Makros passt oder auf etwas, auf das wir gerade richtige Lust haben, verzichten, nur weil es eben nicht rein passt. Wo bleibt da der Genuss? Wir essen, um zu leben. Aber wir dürfen dabei doch noch genießen, oder?
Ich versuche mir für jede Mahlzeit die nötige Zeit zu nehmen. Es wird nicht schnell gegessen (Achtung, Bauchweh Alarm!) und es wird sich hingesetzt. Essen im Stehen ist für mich ein Unding, dass nur bei Empfängen irgendwie in Ordnung ist. Oder wenn man betrunken bei der Ubahn steht. Sonst bevorzuge ich aber Essen im Sitzen. 
Für das Frühstück stehe ich zum Beispiel freiwillig früher auf. Nur damit ich es schaffe, ohne Stress mein Porridge, meine Eierspeise (für die Deutschen Rührei) oder was auch immer auf dem Teller landet, zu essen.
Zu Mittag gehe ich dann entweder mit Freuden essen, wir quatschen dann und genießen das Essen bei guten Gesprächen oder ich ziehe mich mit einer guten Zeitschrift zurück und esse meine Jause dann selber.
Das selbe zu Abend. Wir essen leider selten zusammen zu Abend zu Hause, da meine Eltern locker ein, zwei Stunde vor mir zu Abend essen. Da ich oft nach der Arbeit laufen gehe und danach einen kleinen Hunger habe, esse ich ein kleines Abendessen relativ spät. Ich versuche aber, mir immer die nötige Zeit zu nehmen, gesundes und frisches Essen zu haben und aufzuhören, wenn ich satt bin. 

Wenn es dann mit Freunde essen geht, dann esse ich das, worauf ich Lust habe. Zum Glück mag ich Süßes nicht so, so dass ein Dessert fast immer wegfällt. Also kann man bei der Hauptspeise mehr zuschlagen. Und das tue ich dann auch brav. Ob Pizza oder Fajitas, Hauptsache lecker! Für mich sind das immer so kleine Highlights, wenn ich Essen gekocht bekomme. Kennt ihr das?

Es gibt übrigens auch die neuen "Dinner Erlebnisse", und zwar die "Dinner in the Sky". Nichts für jene, die Höhenangst haben. Aber cool sieht das schon aus, oder? :)