Montag, 31. Juli 2017

Outfit: Sweet Ribbon Dress

Dass ich im Sommer vor allem Kleider und Röcke liebe, ist kein Geheimnis. Ich finde, sie passen einfach viel besser als Hot Pants oder Shorts, sind leichter zu kombinieren und sehen eleganter aus. Meistens ist man mit einer süßen Tasche dann auch schon "fertig" gestylt, so dass sie perfekt für die Tage sind, an denen man mal keine Ahnung hat, was man denn überhaupt anziehen will.

Auch im Sale shoppe ich am liebsten Kleider. Ich finde, man kann auch "Sommerkleider" gut im Winter tragen, einfach einen Pullover drüber und auch ein luftiges Kleid eignet sich für kühle Temperaturen. Aber ich will nicht schon von Herbst und Winter träumen, wenn wir gerade voll im Sommer sind ;)
Das Kleid habe ich übrigens bei Zara im Sale ergattert. Ich liebe ja den Sale (billigere Kleider? Hello!) und schnappe mir dann immer ein paar Teile, die ich schon länger haben will. Ich kaufe zum Beispiel ab Mai dann gar nimmer bei Zara & Co ein, weil ich einfach hoffe, dass es die Sachen dann im Sale gibt (und noch dazu in meiner Größe!). Aber auch andere Shops haben gerade Sale, den ich brav genutzt habe. Ob es nun Asos, My Theresa oder Peter Hahn ist. Es ist wohl besser, dass ich von Zalando gar nicht anfange ;)
Was ich damit sagen will? Es gibt viele Online Shops, die gerade Sale haben und wo für jeden und jede was dabei ist ;) 

Wie oben gesagt, ist das Kleid von Zara. Kombiniert habe ich es mit einer eher auffälligen Clutch von Orsay, welche ich aber wegen des Blumen Ornaments und des Henkels (Wer muss dabei auch an Chloé denken?) besonders mag. Da zwei sehr auffällige Teile (Kleid mit Masche und Punken & Tasche) genug für ein Outfit sind, habe ich dazu eine simple schwarze Brille und meine geliebten Nude Flats von Chloé gewählt. Ich sags euch, ich hatte noch nie so weiche und dadurch bequeme Schuhe!
Was trägt ihr besonders gerne im Sommer? Seid ihr eher Team Kleid/Rock oder Shorts?
Kleid - Zara
Tasche - Orsay
Brille - Prada
Schuhe - Chloé
Schmuck - H&M, Pandora & Goldwelt

Montag, 17. Juli 2017

Outfit: Hey Summer!

Long time no see. Der letzte Post ging Ende Mai online und nun haben wir Mitte Juli. Es war sehr turbulent, das ist der Grund, wieso ich offline war. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Leben ist einfach alles andere als nett zu einem. Passiert etwas negatives, dann habe ich das Gefühl, dass alles negativ ist. Dabei passiert so viel positives, dass ich das gar nicht mehr mitbekomme. 

Die letzten zwei Monate waren bestimmt von privaten Sorgen. Und beruflichen. Ich habe mir mehr als nur einmal wie der dümmste Mensch auf dieser Erde gefühlt. Ich habe so vieles in Frage gestellt (und tue es noch immer), dass ich mir nicht mal sehr sicher bin, wer ich bin. Angefangen mit der Studienwahl (war Jus das richtige für mich? Oder bin ich tatsächlich zu dumm dafür?) bis hin zur Gestaltung meiner Wohnung. Müsste ich heute gewisse Entscheidungen noch einmal treffen, ich würde sie nie wieder gleich treffen. Das weiß ich und es ist auch keine Schande, sich das einzugestehen. 

Ich habe aber auch in den letzten zwei Monaten die schönen Seiten des Lebens wieder erleben dürfen. Habe bis spät in die Nacht getanzt und gelacht, Spaß mit Freunden und der Familie gehabt und auch ein großes Erfolgserlebnis gehabt (mehr aber in einem anderen Post). Ich habe mir meine Haare dunkler gefärbt und bin richtig glücklich damit. Ich durfte feststellen, dass es natürlich auch Menschen gibt, die einen schätzen und einen so mögen, wie man halt ist. Das ist mehr Wert als jedes Gold der Erde. Das Leben ist nicht immer leicht. Aber es ist auch nicht immer schwer.

Das Outfit stammt übrigens noch von der Zeit, als ich blonde Haare hatte. Wobei, obwohl ich sie mir braun gefärbt habe, sind sie jetzt irgendwie doch wieder brünett. Irgendwie kann ich mich noch nicht ganz mit weißen Hosen anfreunden, aber es wird. Eine Kollegin von mir trägt oft weiße Hosen und das sieht richtig toll aus. Ich habe mich von ihr inspirieren lassen und mir auch eine ohne Löcher zugelegt (aber noch nicht getragen, aber das wird noch ) ;) . 

Die Tasche von Chloé habe ich euch ja schon gezeigt und ich liebe sie richtig. Es vergeht keine Woche, wo ich sie nicht trage. Wegen der Tasche habe ich mir sogar abgewöhnt meinen halben Haushalt mit mir zu schleppe. Ich finde, wenn man weiß, dass man eine Tasche sehr sehr lange haben wird, dann kann man auch, sofern man das Geld hat, sich diese leisten. Ich glaube nicht, dass, wenn man eine teure Tasche besitzt, man toller ist oder die Outfits nur mit teuren Tasche toll aussehen!

Ich möchte übrigens in nächster Zeit wieder mehr bloggen und werde mir wohl die ein oder andere Freundin ins Boot holen. Mein Traum ist es ja, dass der Blog nicht nur ein Modeblog wird, sondern dass hier ein bunter Mix aus Kolumne, Fashion, Beauty, Artikeln ist. Ob das nun über Medizin, Politik, Feminismus oder das schöne Wetter ist, das werden wir noch sehen ;) 


Jeans: Mango
Shirt: Second Hand
Schuhe: Espadrij
Tasche: Chloé
Sonnenbrille: Ray Ban Erika
Uhr: Polar M400

Montag, 22. Mai 2017

Outfit: Blusenkleid, Lederhose und Chloe Drew

"Do more of   Dieser Satz steht ganz groß über meinem Schreibtisch in 
what makes   meinem Schlafzimmer. Mache mehr von dem, was dir  
you happy!"   Spaß macht. Das sollte nicht nur ich, sondern wir alle. Und was mir Spaß macht, das ist das Schreiben. Ob es nun wissenschaftliche Texte sind oder der Blog, beides hat mir bis vor Kurzem sehr, sehr großen Spaß gemacht. Bis meine Schachtelsätze in den Boden geschimpft wurden, meine Ausdrucksweise als stümperhaft bezeichnet wurde und allgemein die Leute sich fragen anfingen, wie ich denn überhaupt die Matura, geschweige denn ein Studium abschließen konnte. Kann sie denn überhaupt irgendwas? Oder ist sie einfach nur dumm? 

D U M M. Diese Benennung tut weh. Es tut mir weniger weh, als hässlich, fett, gemein, böse oä bezeichnet zu werden. Aber dumm, das schmerzt. Weil ich es nicht bin. Aber wenn man immer wieder nur mit negativen Kommentaren behaftet wird, dann macht es einfach keinen Spaß mehr. Ja, nicht nur Mitterlehner hat diesen Satz benutzt, nun auch ich. Es ist so wichtig, dass man an Dingen, die man täglich tut, Spaß hat. Oder wöchentlich. Hätte mir meine Arbeit im JUNOS Vorstand keinen Spaß gemacht, dann hätte ich NIE die ÖH-Wahl überlebt. Würde mir mein Engagement bei NEOS keinen Spaß machen, dann würde ich nie die gehässigen und gemeinen Kommentare von Menschen überstehen, die ich leider viel zu oft sehen muss. Ja, viele meiner Freunde schätzen mein Engagement, auch die, die eine andere, völlig unterschiedliche politische Meinung teilen. Und gemeine Kommentare höre ich selten bis nie (eher Sticheleien, aber das beruht auf Gegenseitigkeit und ist nie und nimmer böse gemeint). 
Aber leider gibt es Menschen in meinem Umfeld, die das Bedürfnis verspüren, mich und andere bloß zu stellen. Und leider erreichen sie damit fast immer, was sie wollen: Dass man selber an sich zweifelt, dass man sich einmal zu oft fragt, ob man denn nun vielleicht doch dumm ist, ob man vielleicht doch eine Witzfigur ist, weil man die kleine Hoffnung verspürt, durch sein Engagement, egal ob politischer oder zivilgesellschaftlicher Natur, etwas zu verändern? Und dann macht es halt echt keinen Spaß mehr. 

In solchen Momenten, die sich bei mir zur Zeit leider viel zu sehr mehren, ist es mir wichtig, mich an einige Dinge zu erinnern: Dass ich Freunde und Familie haben, die mich lieben, so wie ich bin. Die zu mir stehen, egal was passiert. Und die beides tun würden, auch wenn ich dumm wäre oder eine Witzfigur. Was ich aber nicht bin. Denn das Urteil von wenigen Menschen darf nicht wichtiger sein als das Urteil der vielen anderen, die eben eine komplett andere Meinung über einen selber haben. Ich habe die Woche wo gelesen, dass, wenn man 10.000 Euro haben würde, es einen nicht stören dürfte, würde einer 8 Euro wegnehmen. Und genau so ist es mit unserer Zeit: Wenn wir 10.000 Minuten haben, dann dürfen wir nicht wegen 8 Minuten, in denen wir nicht mit Wertschätzung behandelt werden, die Lust am Leben verlieren. 

Wir werden im Leben noch vielen Menschen begegnen, die einen nicht schätzen. Doch das darf nicht entscheiden, wer wir sind oder ob wir uns mögen oder nicht. Ja, man macht Fehler und es ist gut, wenn einem einer sagt, was man verbessern kann. Meine Schachtelsätze sind wahrscheinlich wirklich nicht das tollste, was die Menschheit je gesehen hat (und wahrscheinlich eher sogar eines der nicht so tollen Dinge). Aber nur, weil man selber Fehler macht, heißt das nicht, dass man selber ein Fehler ist. Sogar Jesus hat gesagt, wer ohne Fehler  [na gut, ohne Sünde!] ist, werfe den ersten Stein. (Das ich es übrigens schaffe, sowohl Jesus als auch Mitterlehner in einem Post auf einem Fashionblog zu zitieren, das hätte ich selber auch nicht gedacht!).

Kleid: H&M
Hose : Holy
Tasche : Chloe Drew
Ballerinas : Chloe