Freitag, 11. Januar 2019

Outfit: Grauer Mantel, Sneaker & Schnee

Schnee, wo bleibst du?
Es scheint beinahe verhext zu sein, aber ganz Österreich ist quasi unter Schnee begraben. Ganz Österreich? Nein! Ein kleines Land voll Kärntner leistet Widerstand. Oder naja, es ist die geografische Lage. So oder so, ich bin total enttäuscht, dass wir noch immer keinen Schnee haben und muss nolens volens auf Bilder vom letzten Jahr zurückgreifen. Dieses Outfit hat es leider nie auf den Blog geschafft, da ich es total vergessen habe, dabei habe ich es so gerne gehabt. Ein guter Schal, ein wärmender Pullover, ein schöner Mantel und fertig ist das perfekte Outfit für kalte Wintertage. Idealerweise natürlich mit ganz viel Schnee.

Ich liebe im Herbst und Winter sowieso dicke Pullover und Sweater über alles. Nur muss ich leider, dank meiner Neurodermitis, stark auf den Stoff achten. Ist ein Pullover nach dem ersten Mal schon leicht kratzig, muss ich ihn meistens leider verschenken, da ich sonst einen Hautausschlag bekomme. Deswegen bin ich da ganz "picky", achte auch darauf, wie ich die Sweater wasche usw. 

Denn in einen guten Pullover zahlt es sich aus zu investieren, finde ich. Wenn er in einem schönem Basic Ton gehalten ist, dann ist das perfekt für eine Investition finde ich. Zum Beispiel wären grau, schwarz, blau oder beige (zumindest für mich!) die perfekte Investition, vielleicht auch ein gestreifter (ich liebe Streifen!). 

Wenn ihr zum Beispiel leicht reizbare Haut wie ich habt, dann kann ich euch zum Beispiel die Schale von Acne empfehlen (zumindest dieser typische besteht zu 100% aus Wolle) oder auch einen Pullover oder Schal aus Kaschmir. Kaschmir ist natürlich eine Investition, aber ich glaube, wenn man sich für ein klassisches Model entscheidet und dieses pflegt, dann hat man sehr lange sehr große Freude daran. Auch Mixturen mit Kaschmir sind zumindest für meine Haut eine Wohltat, zum Beispiel ein Gemisch aus Wolle & Kaschmir. Man muss natürlich bei der Pflege besonders achten, sollte man diese Produkte zum Beispiel nur mit hiezu speziellen Waschmitteln waschen und auch das auch nicht zu oft (an dieser Stelle toller Tipp: zieht ein Shirt unter einem Pullover an, dann braucht man den nicht so oft waschen ;) ). Vor allem jetzt, wo der Winter Sale im vollen Gang ist, kann man einen Pullover ergattern, zum Beispiel gibt es sehr schöne Kaschmir Pullover Modelle bei Peek & Cloppenburg. 

Aber ein ordentlicher Pullover ist natürlich im Winter nicht das Einzige, was sinnvoll ist. Ich merke besonders jetzt, wo es bei uns gefühlt dauernd Minusgrade hat (es sind zum Beispiel schon einige Seen zugefroren!), dass ich einfach ohne Schal nicht aus dem Haus gehen sollte, ansonsten ich mich verkühle. Ich habe meine Liebe wieder zu meinem Acne Schal entdeckt und die Investition zahlt sich da total aus, ich mag meinem gar nicht missen! Dieser ist, wie bereits erwähnt, aus Wolle und eine Wohltat, da meine Haut gar nicht allergisch darauf reagiert. Solltet ihr also allergische Hautreaktionen haben kann ich euch den Schal von Acne aus vollstem Herzen empfehlen!

Ich hoffe übrigens, dass auch noch Kärnten ganz viel Schnee abbekommt, denn ich möchte UNBEDINGT dieses Jahr wieder ganz viel Schnee haben <3 und andererseits wieder auf den Magdalensberg fahren. Im Winter ist es dort so schön (dort haben wir damals auch die Fotos gemacht!) und an einem sonnigen Tag ist die Aussicht von dort einfach atemberaubend. Man hat quasi einen Überblick über ganz Kärnten und ich kann es jedem nur empfehlen, dort einmal hinzufahren!

Mantel - Orsay
Pullover - H&M
Jeans - Levis
Schuhe - Isabel Marant
Tasche - Saint Lauren
Sonnebrille - Prada
Schal - Acne

Sonntag, 18. November 2018

Meine liebsten Herbst Looks der letzten Jahre

Wenn man den eigenen Blog nun schon ein paar Jahre hat, dann ist das immer auch deshalb toll, weil man die eigene modische Entwicklung mitverfolgen kann und sich, wenn man mit der Modemeinung der letzten Jahre noch übereinstimmt, ein paar Inspirationen von alten Outfits suchen kann. Das möchte ich heute gerne machen, denn ich selber finde es auch spannend, wie ich mich selber verändert habe, äußerlich und auch modetechnisch. Da der Herbst und auch der Winter meine liebsten beiden Jahreszeiten sind passt das auch. Und da es morgen sogar schneien soll, werde ich vermehrt auf Outfits achten, die für kühlere bzw kältere Temperaturen geeignet sind.


Was mir übrigens sofort auffiel? Wie DÜNN meine Augenbrauen waren. Gott, 2013 waren Cara Delevignes Augenbrauen ja noch nicht so alltagstauglich, aber meine waren ja kaum existent! Na gut, ich übertreibe und viel liegt auch daran, dass ich damals noch kein Augenbrauenpuder verwendet habe (meine Augenbrauen sind leider alles andere als dicht) aber Marija und Josef, was haben wir uns alle dabei bloß gedacht?


An dieser Stelle möchte ich auch ein bisschen über das Bloggen selber nachdenken. Ich bin ja viel, viel, viel aktiver auf Instagram, aus Bequemlichkeit (man hat das Handy IMMER mit) und auch, weil dort viel mehr passiert, kommt mir vor. Schneller neue Outfits, mit Insta Stories sowieso! Früher habe ich viel mehr Blogs gelesen und Instagram als Nebenschauplatz betrachtet, heute ist es umgekehrt. Man muss auf Instagram aktiv sein, einen großen Teil dazu hat auch der Alghorythmus beigetragen. 


Was mir auch auffällt, wenn ich so das Bloggen in den letzten Jahren betrachte: Wir Blogger haben früher viel mehr Blog-Content produziert und auch mal ein paar nicht so perfekte Posts rausgehaut. Heute muss alles perfekt sein, am besten Bilder von einem It-Fotografen! 


Es hat sich aber auch sehr vieles zum Positiven verändert, finde ich. Neue Blogger haben eine größere Chance eine größere Reichweite von Anfang an zu bekommen und man kann mit ein paar Tagen Arbeit auch auf Instagram diese steuern. Beim Bloggen war da ja schwieriger, finde ich. Und der Austausch ist auch viel größer und internationaler. Gebloggt habe ich und blogge ich auf Deutsch, auf Instagram zweisprachig (Deutsch & Englisch) und so hat man ein größeres Publikum, finde zumindest ich. Und man hat dadurch auch viel mehr tolle Instagrammer zum Folgen.


Was das Problem an der Internationalität der gefolgten Instagrammer ist? Diese verlinken oftmals tolle Teile von Online Shops, die man vorher nicht kannte. Und dann stöbert man in diesen und findet viel zu viele tolle neue Sachen. Das negative? Immer wieder ein abgebuchter Betrag am Konto ;) 
Vor allem Schuhe und Strickware (Sweater und Cardigans) habe ich dieses Jahr bereits einige gekauft. Katastrophe! Aber auf der anderen Seite, ich kaufe im Sommer und Frühling eklatant weniger ein, weil mir die Mode nicht so gefällt, also passt das ;)
Zum Beispiel habe ich mich total in ein Paar Overknee Stiefel von Alba Moda verliebt, ein Paar Overknee Stiefel habe ich mir bereits bei Good Night Macaroon bestellt und die Sweater könnten alle am besten auch bei mir einziehen. Ich sehe mich am Freitag schon alle Online Shops dieser Welt leer shoppen ;)


Montag, 24. September 2018

Lookbook Herbst 2018

Der Herbst ist meine absolute Lieblingsjahreszeit. Ich liebe es, wenn die Natur bunter wird, nicht nur mehr grün, sondern senfgelb, braun, rot. Es wird kühler, man kann sich modisch durch den Lagenlook viel mehr austoben und die Saison des Sturms (ein österreichisches alkoholisches Getränk) hat begonnen. Kürbisse und Pumpkin Spice Latte bei Starbucks stehen auf der Tageskarte und Sport macht wieder Spaß, denn man muss nicht die Möglichkeit eines Hitzetodes in Betracht ziehen. 

Ich muss gestehen, seit Jahren bevorzuge ich im Herbst die gleichen Farben, die auch jedes Jahr wieder in Mode sind. Wieso? Weil sie einfach total Herbst sind. Senfgelb und Bordeauxrot sind einfach Herbst total, oder? Und was Stoffe betrifft ist Cord dieses Jahr nicht nur wieder total angesagt sondern auch perfekt für den Herbst, hält er doch ein bisserl länger warm. 

Ich liebe ja Kleider, im Sommer, Herbst und Winter (nur im Frühling nicht so, aber das hat mehr mit meiner persönlichen Abneigung gegenüber den Frühling zu tun ;) ). Im Herbst liebe ich sie kombiniert zu Cowboy Stiefeletten oder Stiefeln, und auch das Lieblings-Sommerkleid kann man mit Pulli gut herbsttauglich machen. Ich muss gestehen, ich habe bereits einige der Kleidungsstücke selber gekauft, die ich euch präsentiere (und wenn wir uns ehrlich sind, ich würde ALLE am liebsten kaufen, sind sie denn nicht total adorabel?!). Im Herbst können wir uns entweder für langärmlige Kleider entscheiden oder kurzärmlige und darunter Rollkragenshirt oder ähnliches tragen, oder einfach einen Cardigan drüber. Oder einen Sweater drüber? Ach, die Möglichkeiten sind schier endlos. Getragen werden soll, was gefällt und worin man sich gut fühlt. Und bei diesen Kleidern ist das garantiert, i swear ;)

Was im Herbst nicht fehlen darf oder sollte sind Sweater und Cardigans. Ob aus Strick oder nicht, egal, hauptsache sie halten warm. Ich finde sie auch zu Kleidern kombiniert toll, Sweater über das Sommerkleid und perfekt ist der Herbstlook. Und mit keinem anderen Kleidungsstück kann man den Lagenlook so toll zelebrieren wie mit einer Strickjacke. Denn bereits unsere Großmütter wussten, im Herbst sollte man mehr Lagen anziehen, denn nichts trügt mehr, als das neblige kalte Wetter in der Früh. Was die Farben betrifft kann man zu den typischen Herbstfarben greifen, wie etwa mit einem senfgelben Pullover. Man kann aber auch die Farben gedeckter halten mit Beige, Grau oder Camel, denn wenn das Kleid schon bunter ist, kann man mit einem Überwurf in einer gedeckten Farbe nichts falsch machen. Man sollte aber auf das Material achten, ich persönlich bin gar kein Fan von zu synthetischen Pullovern, denn diese fühlen sich vielleicht gut an, aber ab dem zweiten Waschen ists nur mehr eine Sauerei.

Auch bei Röcken kommen wir um Cord nicht herum; ein weiterer Bonuspunkt, den der Stoff mit sich bringt, ist die Tatsache, dass er dehnbar ist ;) Den bordeauxroten Rock von Pimkie habe ich mir übrigens selber schon gekaut und kann es kaum erwarten, den zu tragen. Kombiniert mit einer Strumpfhose, oder auch ohne, mit Stiefeln oder Stiefeletten (siehe unten) sieht das auch super stylisch aus. Auch Leder oder Velours ist im Herbst ein heißer Tipp, vor allem Rauleder sehen wir auch bei den Röcken vermehrt. Was sonst noch "IN" ist? Röcke und Shorts mit herbstlichen Farben in Mustern, wie etwa kariert, damit ist man auf jeden Fall auf der stylischen Seite. Übrigens: Ein dicker Pullover mit einer Shorts sieht nicht nur super stylisch aus sondern ist es auch ;)

Im Herbst fallen die Temperaturen (no na net), und dann braucht man auch einen Mantel oder eine Jacke. Ich bin ja eher der Mantel Typ, muss ich gestehen, ich finde die wärmen einfach mehr. Was Mäntel betrifft ist man mit einer Parka definitiv auf der sicheren Seite, aber auch mit Jacken aus Cord (ihr merkt, der Stoff ist total modern!) oder Leder ist man en vogue. Und sollte es kühler werden, kann man auch zu einem Wollmantel greifen. Vor allem sollte ein Mantel oder eine Jacke aber einen wirklich warm halten; die süßen Mäntel aus Stoffen, die eher leicht sind, sollten lauern Sommernächten vorbehalten sein. Im Herbst lautet die Devise: stylisch aber nicht frierend ;)


Schuhe... Im Herbst sollten die nicht offen sein. Oder doch? Stiefeletten mit offenen Zehen findet man immer öfter und ich persönlich finde diese tres chic, man sollte aber vorher den Wetterbericht checken. Ansonsten bleiben uns Loafer auch weiterhin gut erhalten, wer nicht das Geld für die gehypten Gucci Loafer hat oder einfach nicht so viel ausgeben will, der kann auch bei anderen Shops sehr gute Dupes finden. Für kühlere Tage empfehlen sich dann natürlich Stiefeletten, diese können ruhig einen kleinen Absatz haben, aber auch kleine Cut Outs sind sehr modern. Ich persönlich mag ja Stiefeletten eher in gedeckten Farben anstatt knallig, doch auch in knalligen Farben gibt es schöne Modelle. Und bereits im (Früh-)Herbst kann man zu Stiefeln greifen, auch dieses Jahr sind Overknees sehr gefragt. Zu einem Sommerkleid und einem Sweater sehen übrigens Stiefeletten als auch Stiefel super chic aus, go for it!


Accessoires... Die dürfen nicht fehlen. Oder ist eine Tasche überhaupt ein Accessoires? Eine Frage, über die man am besten beim Wein philosophiert. In einem tollen Outfit mit einem Hut in bester Gesellschaft. Während mein Vater seinen Hut am liebsten im Sommer als Sonnenschutz trägt, mag ich meine lieber im Herbst als modisches Accessoires. Auch hier greife ich lieber zu gedeckten Farben, wobei bei der Form es dieses Jahr noch mehr Auswahl gibt: klassisch, als Schlapphut oder als lässige Kapitänsmütze? Ihr habt die Wahl. Aber kleiner Tipp: Kauft euch einen, der euch passt. Also von der Größe. Denn es gibt nichts mühsameres (Übertreibung!), als ein Hut, der euch bei jedem kleinen Wind vom Kopf fliegt oder so eng ist, dass ihr Kopfweh bekommt!